Hunde
Mit einer Wespenfalle schützt ihr euren Hund vor einem Wespenstich. So bleibt der Garten Wespenfrei und sicher für den Hund.

Wespenstich Hund

Wer einen Hund und einen Garten hat, kennt bestimmt das sommerliche Problem mit den Wespen. Wurde der Rasen auch nur ein einziges Mal nicht sorgfältig genug gemäht, sprießen Gänseblümchen und Löwenzahn, die wiederum Wespen anlocken. Rennt der eigene Hund nun über die Wiese, ist die Gefahr dementsprechend auch deutlich größer, dass er von einer Wespe gestochen wird. Gleichzeitig steigt die Angst beim Halter, denn auch Hunde können auf Wespenstiche allergisch reagieren, was unter Umständen schlimme Konsequenzen und Notfälle nach sich zieht. Ein weiteres Problem, sind die sogenannten Erdwespen. Diese bauen ein Wespennest innerhalb der Erde und zwar dort, wo bereits Löcher vorhanden sind. Mäuselöcher zum Beispiel oder kleine Erdnischen, werden von den Erdwespen sehr gerne genutzt. Und gibt es erst einmal ein unterirdisches Wespennest, lässt sich das kaum noch gefahrlos entfernen. Viel schlimmer ist aber, dass der Hund sich im eigenen Garten natürlich frei bewegt und die Gefahr weiter steigt, dass er von den Wespen angegriffen wird, die sich selbst durch den Hund provoziert fühlen. Warum eine Wespenfalle die beste Idee ist und wie sich Wespen vertreiben lassen, klären wir jetzt noch ein wenig genauer.

Wespen vertreiben

Bundesnaturschutzgesetz

In Deutschland gelten Wespen, Hummeln und Bienen als besonders geschützt. Wer Wespen also einfach tötet oder vergiftet, macht sich strafbar. Auch ein Wespennest darf nicht einfach so zerstört werden, sondern gehört, wenn überhaupt, fachmännisch umgesiedelt. Wer also aggressiv gegen Wespen vorgeht, läuft Gefahr gegen das Bundesnaturschutzgesetz zu verstoßen und riskiert damit hohe Strafen. Wein Wespenstich beim Hund mag problematisch sein, doch nach Paragraph 39 Absatz 14 des Bundesnaturschutzgesetzes, dürfen wild lebende Tiere nicht unnötig in ihrer Entwicklung gestört werden. Fraglich ist dabei, ab wann es überhaupt erlaubt ist, gegen Wespen vorzugehen und inwieweit der eigene Hund tatsächlich in Gefahr ist. Experten Raten da immer einen Profi zu rufen, der die Wespen, mitsamt dem Wespennest, friedlich umsiedelt. Das kostet natürlich Geld, doch immerhin seid ihr dann auf der sicheren Seite, wenn es um das Bundesnaturschutzgesetz geht.

Wespen vertreiben

Wespen und auch Erdwespen, sammeln sich in der Regel im Frühling bzw. Sommer. Dann beginnt es auf einmal wild zu summen und auf der Terrasse erscheinen plötzlich immer mehr Wespen, gerade wenn die Cola unachtsam stehengelassen wird oder der Besuch mit einem extra großen Stück Kuchen vorbeikommt. Um Wespen auf natürliche und damit eher harmlose Art und Weise zu vertreiben, hilft die Natur. Oder eine Wespenfalle bzw. das starke Wespenspray. Vor allem die harmloseren Methoden, sollten aber unbedingt getestet werden, denn oft reichen diese bereits aus und vertreiben die Wespen, ohne ihnen direkt Schaden zuzufügen. Im Grunde möchten die Tierchen schließlich nur friedlich leben und angreifen werden Wespen den Hund ebenfalls nur dann, wenn dieser sich aggressiv nähert. Leider sind gerade Erdwespen oft nicht so gut zu sehen und schon tritt der Hund versehentlich in das Wespennest, was den Wespenstich beim Hund zur Folge hat und vielleicht sogar noch Schlimmeres. Wie sich die Insekten vertreiben lassen, zeigen wir euch daher nun ein wenig genauer.

Basilikum

Die Natur hilft bereits tatkräftig mit. Wespen vertreiben, das gelingt mit Basilikum. Am besten nehmt ihr dafür Strauchbasilikum, welcher übrigens nicht nur gegen Wespen, sondern auch gegen viele andere Art von Insekten helfen soll. Am besten gleich mehrere kleine Töpfe Basilikum kaufen und auf der Terrasse platzieren, immer dort wo Mensch und Hund sich eben gerade aufhalten. Das Basilikum sorgt mit seinem Geruch und seinen Eigenschaften dafür, dass Wespen und Insekten sich in seiner Gegenwart eher unwohl fühlen. Daher reicht Basilikum auch oft schon aus, um Wespen ohne Wespenfalle zu vertreiben oder sie zumindest von dem Ort des Geschehens ein wenig fernzuhalten. Auf natürliche Art, versteht sich, denn Basilikum tut keinem weh und kann nebenbei auch noch für die Küche verwendet werden. Win-Win-Situation für Wespen, Hund und Halter also.

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Wespenfalle

Die wohl einfachste Methode, um Wespen aus dem eigenen Garten oder von der Terrasse bzw. dem Balkon zu vertreiben, ist eine sogenannte Wespenfalle. Die Wespenfalle funktioniert vom Prinzip her denkbar einfach. So ist die ganze Wespenfalle im Großen und Ganzen nichts anderes als ein Behälter, in denen ein Lockstoff, zum Beispiel Fruchtsaft gefüllt wird. Die Wespenfalle wird dann an den Rand der Terrasse oder besser noch mit etwas Abstand von selbiger platziert. Durch das kleine Loch in der Wespenfalle, gelangen die Bienen nun an den Lockstoff im Inneren, kommen aber nicht mehr so einfach hinaus. Einmal wöchentlich oder, je nach Wespenaufkommen, auch täglich, wird die Wespenfalle dann geleert und neu platziert. Hier kommt es natürlich stark darauf an, wie viele Wespen bei euch herumfliegen und wie voll die Wespenfalle nach einem Tag wirklich wird. Durch den geringen Preis, die extrem einfache Handhabung und die erstaunlich gute Wirkung, sind Wespenfallen derzeit sehr beliebt und funktionieren in der Regel am besten, wenn es darum geht, Wespen endgültig zu vertreiben. Es gibt aber auch harmlosere Methoden, die ebenfalls einen Test wert sind, schließlich sind auch Wespen Lebewesen und wichtige Mitbewohner unserer Natur.

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Wespenspray

Um den Wespenstich beim Hund zu vermeiden und es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, kann auch das Wespenspray helfen. Dies ist natürlich deutlich aggressiver als die Wespenfalle oder das Basilikum, um Wespen zu vertreiben. Das Wespenspray wird aus weiter Entfernung versprüht (bis zu vier Meter) und verteilt sich über die Insekten. Empfohlen wird es vom Hersteller auch ganz direkt gegen Wespennester. Wir raten allerdings dringend davon ab, sich einem Wespennest überhaupt zu nähern. Zu groß ist die Gefahr eine Wespenschwarms, der unter Umständen direkt angreift. Ein Wespennest sollte daher nur vom Profi entfernt werden! Nichtsdestotrotz hilft ein Wespenspray, um die kleinen Insekten von Mülleimern und ähnlich akuten Stellen fernzuhalten. Dennoch ist beim Sprühen immer viel Vorsicht geboten und am besten ist entsprechende Schutzkleidung zu tragen. Da das töten von Wespen außerdem rechtlich problematisch ist, raten wir dringend von dem Wespenspray ab. Die Methoden oben schlagen meist ebenso wirksam an und sind wesentlich harmloser für die Tiere. Wespenspray ist eher für Stellen gedacht, an denen sich bereits eine Vielzahl von Wespen angesiedelt haben.

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Wespenstich Hund

Sollte der Hund trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und trotz Wespenfalle oder Basilikum auf dem Balkon, dennoch gestochen worden sein, hilft es erst einmal ruhig zu bleiben. Für den Hund ist die Situation erschreckend, denn er spürt den Stich, weiß aber nicht woher dieser kam und warum eigentlich. Dementsprechend verwirrt es ihn und sorgt für ein wenig Stress. Bleibt ihr nun aber ruhig und übertragt diese Besonnenheit auf den Hund, hilft ihm das. Als nächstes solltet ihr, falls noch vorhanden, den Stachel der Wespe entfernen. Am besten also vorsichtig mit der Pinzette schauen, ob dieser an der entsprechenden Stelle beim Hund steckengeblieben ist. Wenn nicht, könnt ihr direkt einen Eisbeutel holen, denn viele Hunde nehmen die schmerzlindernde Kühlung sehr gerne an. Wichtig ist außerdem noch, dass ihr genau wisst, wie euer Hund nun reagiert. Vermutlich möchte er sich in eine dunkle Ecke verziehen und dort erst wieder herauskommen, wenn der Wespenstich nicht mehr so schmerzt, doch das geht leider nicht. Ihr solltet den Hund vielmehr unbedingt im Auge behalten, um eventuelle allergische Reaktionen bereits frühzeitig zu erkennen. Kommt es zu einer solchen allergischen Reaktion, schnappt euch euren Hund und fahrt sofort zum Notdienst bzw. eurem Tierarzt, um den Fall schnellstmöglich abzuklären, bevor es zu spät ist. Mit einem Wespenstich ist nicht zu spaßen, zumindest dann nicht, wenn eine allergische Reaktion besteht.

Wespenfalle als Vorsorge

Ihr seht schon, so ein Wespenstich ist für den Hund äußerst unangenehm und unter Umständen sogar sehr gefährlich. Vorsorge ist also besser als Nachsorge. Eine Wespenfalle, egal welcher Art, hält die Wespen zumindest aus dem direkten Aufenthaltsbereich fern. Auch Basilikum kann durchaus als Wespenfalle gesehen werden, weil es die Wespen vertreibt und gleichzeitig auch noch viele weitere Insektenarten abschreckt. Hier sollte aber mehr als ein kleiner Topf platziert werden, denn natürlich wirken solche natürlichen Mittel nicht immer so stark wie erhofft und vor allem unterscheiden sich die einzelnen Pflanzen auch, sodass eine vielleicht mehr der notwendigen Stoffe enthält und die andere etwas weniger. Vielleicht kombiniert ihr auch einfach beides miteinander und setzt nur eine Wespenfalle ein, statt gleich mehrere. So oder so, sollten sich Hundehalter Gedanken machen, wie im Notfall reagiert werden kann. Ein Bienenstich beim Hund ist manchmal nur eine Lappalie, hin und wieder aber eben auch ein echter Notfall.

Erdwespen

Bauen Wespen ihr Nest innerhalb der Erde, werden sie umgangssprachlich gerne Erdwespen genannt. Ein Wespennest in der Erde ist außerdem deutlich gefährlicher, weil dieses von vielen nicht richtig gesehen wird und vor allem für den Hund eine Große Gefahr darstellt. So kann der Hund am Eingang zum Wespennest anfangen zu graben, was die Wespen anschließend aggressiv aufschreckt oder aber Mensch und Tier brechen irgendwo im Boden ein und lösen damit wiederum den Angriff der Wespen aus, die dort zufällig ihr Wespennest gebaut haben. Erdwespen lassen sich aber vermeiden, indem alle offenen Löcher und Nischen im Garten direkt zugeschüttet werden. So fühlen Erdwespen sich zum Beispiel in alten Mäuselöchern wohl oder bauen ihr Nest in einem Blumenbeet, wenn dieses nicht regelmäßig umgegraben. Wespen vertreiben, gelingt also häufig schon durch eine gründliche Gartenpflege. So entstehen nämlich erst gar keine potenzielle Niststellen und wer früh genug eine Wespenfalle und Basilikum aufstellt, hält die Insekten ebenfalls fern und reduziert somit von Anfang an die Gefahr für Hund und Halter. Das verhindert den Wespenstich beim Hund.

Experten beauftragen

Weil Wespen durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt sind, lassen sie sich leider nicht ohne weiteres töten oder selbständig entfernen. Empfehlenswert ist beides aber sowieso nicht, denn Wespen verbreiten einen Geruchsstoff, sobald sie sich bedroht fühlen oder sterben. Der wiederum zieht alle anderen Wespen in der Umgebung an und einen Schwarm Wespen, möchte wohl niemand um sich haben. Eine Wespenfalle hilft zwar, ist aber fragwürdig und Wespenspray erfordert den direkten Einsatz, der dann wieder sehr gefährlich werden kann. Das Problem ist natürlich, dass der Wespenstich beim Hund eine Gefahr darstellt, ihr die Wespen also unbedingt loswerden wollt. Dafür könnt ihr zwar die Feuerwehr rufen, doch die entscheidet im Zweifelsfall selbst, ob wirklich ein Notfall vorliegt, bei dem sie sofort eingreifen muss. Meistens rückt sie bei einem Wespennest nur dann aus, wenn dieses auf öffentlichem Grundstück zu finden ist. Ansonsten leitet sie euch an einen Profi, also einen Schädlingsbekämpfer oder Wespennotdienst weiter. Die kosten entsprechend viel Geld, kennen sich dafür aber auch bestens aus und siedeln das Wespennest anschließend einfach um. Eine günstige Alternative kann es sein, einen Imker im Ort zu rufen. Inzwischen gibt es viele, die die Imkerei als kleines Hobby betreiben und die wissen, wie sie mit Wespen umgehen müssen bzw. auch über die notwendige Schutzkleidung verfügen. Fragen kostet da nichts und im besten Fall ist dies ein kostenloser Nachbarschaftsdienst, für den ihr dann, als kleines Dankeschön, ein paar Gläser Honig von ihm kauft. Schlussendlich solltet ihr aber immer einen Experten beauftragen und niemals selbst Hand an ein Wespennest legen, zu groß ist die Gefahr.