Hunde
Worauf es bei einer Hundetreppe ankommt und welche besonders empfehlenswert ist. Alle Infos zur Hundetreppe auf einen Blick.

Hundetreppe

Eine Hundetreppe oder Hunderampe ist heutzutage eigentlich kaum noch wegzudenken. In Zeiten, in denen die Möbel immer höher und größer werden, schaffen es kleine und alte Hunde meist nicht mehr so einfach nach oben und unten. Doch selbst wenn sie es schaffen, ist dies alles andere als gesund für die sensiblen und zarten Gelenke. Eine Hundetreppe hilft und löst das Problem.

Doch auch große Hunde sollten nicht unnötig springen, wenn sie mit euch auf der Couch liegen dürfen. Gerade bei harten Fußböden, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass der Hund immer eine Hundetreppe als Auf- und Abstieg benutzt, um nicht ungünstig aufzukommen und sich so zu verletzen.

Welche Hundetreppe empfehlenswert ist und ob eine Hundetreppe aus Stoff ausreicht oder vielleicht lieber die Hundetreppe aus Holz gewählt werden sollte, darum geht es auf dieser Seite. Außerdem gibt es praktische Tipps und ein paar Empfehlungen, welche Hundetreppe den Kauf wirklich wert ist.

Hundetreppe kaufen

Hundetreppe für kleine Hunde

Anwendung findet eine Hundetreppe vor allem dann, wenn kleine Hunde mit auf die Couch sollen. Nun mag manch einer wieder die Grundsatzdiskussion führen, ob Hunde auf das Sofa gehören oder nicht, doch darum soll es hier nun wirklich nicht gehen. Es geht um Hundetreppen und wer einen kleinen Terrier oder Chihuahua hat, kommt um die Anschaffung einer solchen auch nicht herum. Zu groß ist die Gefahr für Rücken und Gelenke, zu schädlich ist das ständige Hoch- und Runterpsringen auf Dauer. Eine Hundetreppe sorgt deshalb vor allem dafür, dass diese schädlichen Sprünge der Vergangenheit angehören.

Die Hundetreppe wird einfach vor die Couch gestellt und dient dann als simple Hilfe, die der Hund nutzen kann, um nach oben zu gelangen. Aus Erfahrung können wir sagen, dass Hunde hier auch keine lange Gewöhnung benötigen, sondern die Hundetreppe sehr gerne und von Anfang an nutzen. Das ist natürlich immer individuell, doch uns ist bislang noch kein Hund begegnet, der Probleme mit einer Hundetreppe hatte. Da muss er schon sehr verzogen sein bzw. im Welpenalter kaum etwas mitgekriegt haben, damit er sich hier sträubt. Also keine Sorge.

Hundetreppe kaufen

Nun ist das Thema Hundetreppe, wie so ziemlich alles bei Hunden, kein einfaches Thema. Zwar sind die Treppen meist universell nutzbar und die Größe passt immer irgendwie zum eigenen Möbelstück, viel Auswahl gibt es auch gar nicht, doch das Problem ist wie so oft die Qualität. Viele Hundetreppen sind einfach schlecht verarbeitet, wackelig oder im schlimmsten Fall bereits nach dem ersten Einsatz kaputt. Auch scharfe Kanten kommen immer wieder vor und sind in Verbindung mit Tieren natürlich absolut unerwünscht.

Damit euch nach dem Kauf kein böses Erwachen erwartet, haben wir eine entsprechende Vorauswahl getroffen. Unten findet ihr Hundetreppen, die unserer Meinung nach besonders empfehlenswert sind und im Vergleich mit anderen auch deutlich besser dastehen. Ob die Hundetreppe dabei aus Stoff oder Holz ist, spielt gar keine so große Rolle, doch schwerere Hunde fühlen sich auf Holz natürlich bedeutend sicherer, während eine Stofftreppe bei großem Gewicht leicht nachgibt. Fest sind die Treppen am Ende aber immer irgendwie und das müssen sie auch sein.

Trixie Hundetreppe aus Holz

Ziemlich genial, finden wir die Hundetreppe aus Holz vom Hersteller Trixie. Da Trixie sowieso schon seit vielen Jahren für hochwertiges Hundezubehör steht, zum vergleichsweise kleinen Preis, können wir das Produkt auch ohne Einschränkungen empfehlen. Besonders gelungen ist dabei, dass die Hundetreppe zusätzlichen Stauraum in den Stufen mitbringt. Durch einfaches Aufschieben, lässt sich im Inneren der Hundetreppe also all das selten genutzte Hundespielzeug lagern. So verbraucht die Treppe nicht unnötig Platz, sondern liefert sogar eine weitere Ablagemöglichkeit. Clever gelöst und gut verarbeitet. Durch den natürlichen Holzton, passt die Hundetreppe außerdem zu jedem Möbelstück und jeder Couch und wirkt dabei nie unpassend. Eine geniale Hundetreppe, die wir auch selbst nutzen.

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Karlie Hundetreppe mit Stoffbezug

Einen etwas weicheren Ansatz, damit aber auch weniger stabil beim Tritt, verfolgt die Hundetreppe von Karlie. Das Modell aus Holz ist mit einem samtigen Stoff bezogen und wirkt damit etwas abgerundeter. Vom Prinzip her ist auch diese Hundetreppe simpel, nur ist sie eben etwas günstiger gebaut. Auch diese Hundetreppe lässt sich dennoch wunderbar und einfach an die Couch oder das Bett stellen, um den Hund einen Einstieg deutlich zu erleichtern. Durch den Grauton ist sie etwas neutraler, wirkt am Ende aber auch nicht so hochwertig, wie das Modell von Trixie und zusätzlichen Stauraum bietet diese Hundetreppe natürlich auch keinen. Hier muss jeder selbst entscheiden, welche Hundetreppe er bevorzugt oder welches der beiden Modelle besser zu seiner Einrichtung passt.

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Hundetreppe Deluxe aus Kunststoff

Diese Hundetreppe aus Kunststoff ist zum einen besonders Transportabel, zum anderen auffällig sauber verarbeitet. So lässt sich die Hundetreppe auch einfach zusammenklappen, sodass selbige problemlos mit in das Auto und zu Ausflügen oder Freunden mitgenommen werden kann. Gerade bei älteren Hunden, die nicht mehr so viel springen sollen, ist das natürlich ein echter Pluspunkt. Auch für den Einstieg in den Kofferraum eines Autos, eignet sich die Hundetreppe wunderbar und ist damit praktischer als eine lange und oft schwerfällig aufzuklappende Hunderampe. Die Verarbeitung ist nahezu perfekt und die Rutschfesten Stufen runden diesen Eindruck ab. Sehr stabil ist die Hundetreppe ebenfalls, dafür sorgt unter anderem eine zusätzliche Sicherheitsarretierung. Alles in allem also eine Empfehlung wert.

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Hunderampe für das Sofa

Für alle die eine klassische Hundetreppe nicht mögen oder besonders flexibel sein möchten, haben wir hier noch eine Hunderampe für das Sofa. Sie ist deutlich kleiner als die Modelle für das Auto, aber ähnlich hochwertig gebaut. Einfach an die Couch oder das Bett legen und der Hund kann, ganz ohne Stufen oder Kanten, hinaufgehen. Bei manchen Tieren kommt die Hunderampe besser an als eine Hundetreppe und in manchen Wohnungen sieht eine Rampe auch schlichtweg besser aus. Auch hier gilt es also wieder selbst zu entscheiden oder auszuprobieren, ob der eigene Vierbeiner eher Hundetreppe oder Hunderampe bevorzugt. Empfehlenswert ist das Modell durchaus und die einfache Handhabung erlaubt es, die Hunderampe nur zweitweise aufzubauen und danach wieder im Schrank verschwinden zu lassen. Eine Hundetreppe ist da meist etwas klobiger.

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Hundetreppe aus Holz, Stoff oder Kunststoff?

Viele Hundehalter stellen sich vor dem Kauf einer Hundetreppe, die Frage nach dem Material. Sollte eine Hundetreppe wirklich aus Holz sein? Gibt es nicht auch eine Hundetreppe aus weichem Stoff? Ist eine Hunderampe vielleicht doch besser für die Gelenke oder wird sie vielleicht vom Hund schneller angenommen? Viele der Fragen sind unbegründet. Zum einen, sind die meisten Hundetreppen gar nicht als Stoffvariante erhältlich, sondern lediglich mit einem Überzug aus Stoff versehen. Zum anderen, sind Stofftreppen auch zu weich und nicht wirklich empfehlenswert.

Zunächst klingt das Ganze zwar nett, funktioniert im Alltag dann aber nicht und zu schnell gibt das Material dauerhaft nach, sodass eine Hundetreppe aus Stoff bzw. Schaumstoff, absolut nicht zu empfehlen ist. Eine Holztreppe dagegen ist robust und im Idealfall, wie das Modell von Trixie oben, bietet sie sogar noch zusätzlichen Stauraum innerhalb der Treppenstufen. Eine Plastiktreppe für Hunde ist dagegen eher für den Transport und mobilen Einsatz gedacht, für Zuhause scheint die Treppe weder hübsch, noch besonders effektiv zu sein.

Die andere große Frage, die beim Kauf einer Hundetreppe im Raum steht, ist die Frage nach einer Treppe oder doch eher der Hunderampe. Hier ist klar gesagt, dass Hunderampen mehr Platz benötigen. Ist die Rampe zu steil, steigt der Hund nämlich gar hinauf. So oder so sind Hunderampen deutlich länger und benötigen dementsprechend viel Platz vor der Couch oder dem Bett, damit sie überhaupt sinnvoll angelegt bzw. angebracht werden können.

Eine Hundetreppe hingegen ist allgemein sparsamer im Platzverbrauch und deshalb auch besonders einfach zu verwenden. Damit haben sich die Fragen nach dem Material auch schon erledigt, denn je nach Einsatzgebiet, wird entweder Holz, Kunststoff oder aber auch die Hunderampe gewählt. Die Frage beantwortet sich also von ganz allein, wenn sicher ist, wo die Hundetreppe aufgestellt werden soll.

Hundetreppe selber bauen

Wer ein wenig geschickt ist, kann eine Hundetreppe natürlich auch selber bauen. So schwierig, wie es zunächst einmal klingt, ist das auch gar nicht. Wir empfehlen für die Eigenkonstruktion allerdings Styroporplatten. Holz kann zwar ebenfalls verwendet werden, dafür braucht es dann aber doch ein wenig mehr Erfahrung, das richtige Werkzeug und einen geschulten Umgang mit den Materialien. Aus Styroporplatten hingegen, kann jeder im Eiltempo eine eigene Hundetreppe anfertigen. Zum Beispiel für einen Test, ob sich eine gekaufte Hundetreppe oder Hunderampe überhaupt lohnt.

Zum testen ist die schnelle Eigenkonstruktion also ideal. Einfach mal bauen, schauen wie der Hund die selbst gebastelte Hundetreppe annimmt und danach entscheiden, ob ein robustes Modell überhaupt in Frage kommt. Weil der Bau einer Hundetreppe aus Styroporplatten weder viel Material, noch Erfahrung oder Geschick benötigt, bietet sich die Hundetreppe aus Styropor außerdem für Anfänger an. Viele haben derartige Platten noch von einer Bestellung im Keller herumliegen, wenn nicht, gibt es sie für wenig Geld im Baumarkt oder Internet zu bestellen.

Im Grunde bündelt ihr einfach mehrere Platten und umwickelt sie anschließend mit Klebeband, um die einzelnen Stufen zu bauen. Dann noch die Stufen aneinander befestigen und noch einmal von außen mit Klebeband bündeln. Ganz simpel, extrem einfach und schnell gemacht. Es braucht nur Styroporplatten und viel Klebeband, um eine Hundetreppe selber zu bauen. Am besten eignet sich übrigens das sogenannte Panzerband bzw. Gewebeband, denn das hält entsprechend besser und verbindet die Stufen noch deutlich fester als normales Klebeband.