Hunde
Wenn Hunde erbrechen, sind viele Hundehalter überfordert. Wir nennen mögliche Gründe, geben Lösungsvorschläge und weitere Hinweise.

Was tun, wenn Hunde erbrechen?

Wenn der eigene Hund erbricht, beginnt bei unerfahrenen Hundehaltern schnell die Panik. Ist er krank? Stirbt er mir gleich weg? Was kann ich tun, damit es ihm besser geht? Muss ich nun sofort zum Tierarzt? Die einzig richtige Reaktion ist wie immer erst einmal ruhig zu bleiben. Panik hilft niemanden etwas und Hunde erbrechen nun einmal hin und wieder, das muss nicht gleich den Weltuntergang bedeuten. Was ihr dagegen tun könnt und was zu beachten ist, soll diese Seite klären. Wir nennen euch Gründe, warum ein Hund erbricht, erklären warum Hunde überhaupt erbrechen und zeigen dann noch ein paar Tipps und Nahrungszusätze, die in solch einem Fall helfen können.

Nahrungszusätze

Warum Hunde erbrechen

Wenn ein Hund erbricht, oder ganz einfach ausgedrückt, wenn ein Hund Kotzt, dann hat er dafür meist einen guten Grund. Das kann ein falsches Hundefutter sein, eine pikante Wurst, die ihm die Oma gegeben hat und die er nun nicht verträgt, ein Futterwechsel, ein Würgen am frühen Morgen oder eine Reaktion auf die Läufigkeit. Die Liste, warum Hunde erbrechen, lässt sich schnell ins unendliche treiben, denn per se ist der Vorgang nur eine natürlich Reaktion. Nicht immer hat das Erbrechen also mit einer Krankheit oder einem echten Problem zu tun und vor allem ist es bei Hunden meist nicht so tragisch, wie wir Menschen es wahrnehmen. Wenn ein Hund kotzt, hat sich die Sache danach meist schon wieder erledigt. Es ist die Reaktion auf etwas und meist Hilft das Erbrechen bereits, das Problem von selbst zu lösen. Typische Ursachen dafür, dass hunde erbrechen, haben wir hier noch einmal in einer Liste zusammengefasst.

Ursachen für Erbrechen beim Hund

Das sind nicht alle, aber ein paar gute Gründe dafür, warum ein Hund erbricht. Hier gilt es immer zu unterscheiden, denn meistens kotzen Hunde aus eher harmlosen Gründen. Dass eine Krankheit dafür verantwortlich ist, kommt also verhältnismäßig selten vor. Dies ist eher bei so etwas wie Durchfall warscheinlich. Die meisten Hundehalter rechnen gleich mit dem schlimmsten, aber oft Erbrechen Hunde eben einfach aus Anstrengung, durch falsches Futter oder menschliche Lebensmittel und auch dann, wenn sie im Sommer zu viel Gras gefressen haben. Das Erbrechen beim Hund ist also meist ein relativ unspektaulärer Vorgang, der sich danach wieder erledigt hat.

Hund erbricht, was tun?

Bei all den logischen Gründen und Ursachen dafür, dass Hunde erbrechen, gibt es natürlich auch Fälle, in denen durchaus etwas getan werden kann. Bei einer Krankheit sowieso, doch auch wenn der Magen auffällig stark gereizt ist, ihr eurem Hund Linderung bescheren wollt, oder das Würgen einfach nicht verschwinden will, gibt es bestimmte Nahrungszusätze die helfen können. Diese entspannen den Magen und wirken mehr oder weniger wie eine schonende Kur. Enthalten sind dabei keine Zauber- oder Wundermittel, eher so etwas wie Kamille und andere natürliche Heilpflanzen, die dabei helfen sollen, dass der Hund nicht mehr erbrechen muss und sich von Innen heraus entspannen kann bzw. sein Magen sich beruhigt.

Das erste, was getan werden sollte, wenn Hunde erbrechen, ist die Verabreichung von Schonkost. Dafür braucht es gar keinen großen Aufwand und auch keine gesonderte Mühe. Im Grunde reicht es schon Hühnchen zu kaufen und dies sorgsam auszukochen. Im Idealfall ein paar Möhren mit hinzu geben, bis auch diese weich gekocht sind und fertig ist die Schonkost für den Hund. Das gebt ihr nun eurem Vierbeiner und wenn es ihm nächsten Tag immer noch nicht besser geht, bekommt er erneut Schonkost. Meist reicht dies bereits aus, um den Magen zu beruhigen. Wer Nahrzungszusätze für Durchfall und einen gereizten Magen sucht, was oft im Zusammenhang mit Krankheit oder Erbrechen steht, findet hier noch zwei empfehlenswerte und recht preiswerte Mittel.

DiaTab Probiotic

Die DiaTab Kautabletten für Hunde werden am besten mit über das Futter oder die Schonkoste gegeben. Wer möchte, kann sie auch zu Pulver zerkleinern, dann bekommt der Hund gar nichts von ihnen mit. Sie untersützen die Darmflora und eignen sich auch zur Linderung von akutem Durchfall. Wenn es dem Hund also mal nicht gut geht, sorgt DiaTab für eine ideale Versorgung mit Elektrolyten und den richtigen Mikroorganismen, für einen positiven Einfluss auf den Darm.

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cdVet DarmRein

Hat euer Hund Probleme mit allem was erst einmal fremd ist? Ein paar Tropfen sind da bestimmt die bessere Alternative. cdVet bietet mit DarmRein eine wunderbare Kur für den Magen an, die auf rein pflanzlicher Basis aufbaut. Die Darmreinigende Wirkung entfaltet sich recht schnell und wann immer euer Hund Probleme mit Magen hat, könnte dies hier die Lösung für eine schnelle Linderung sein. Kein Wundermittel, aber eine Hilfe für Hunde mit Magenproblemen.

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Beim erbrechen sofort zum Tierarzt?

Persönlich bin ich absolut kein Freund davon, wegen jeder Kleinigkeit zum Tierarzt zu rennen. Hunde erbrechen manchmal. Das ist einfach so. Sie würgen, wenn sie zu viel Gras gefressen haben und sind Gewohnheitstiere, weshalb sie auf Nahrungsveränderungen oft mit Durchfall oder eben auch Erbrechen reagieren. Das lässt sich nicht ändern. Natürlich kann es immer auch etwas ernsteres sein, allerdings reichen in der Regel eben ein oder zwei Tage Schonkost bereits vollkommen aus, um den Hund wieder auf Trab zu bringen. Da muss nicht gleich zum Tierarzt gerannt werden, auch nicht wenn ihr eure Hundeversicherung unbedingt einmal ausprobieren wollt. Wer möchte, kann natürlich dennoch Nahrungsergänzugsmittel verabreichen. Die sind meist auf natürlicher Basis und entsprechend harmlos. Außerdem unterstützen sie die Schonkost und reinigen und aktivieren den Magen. Im Normfall reicht das bereits völlig aus und wenn dann immer noch Probleme bestehen, ist der Tierarzt die nächste Alternative. Aber wegen jedem Würgen direkt zum Arzt zu laufen, scheint dann doch ein wenig übertrieben zu sein. Wer sich allerdings unsicher ist oder wirklich nicht einschätzen kann, wie schlimm die Sache wirklich ist, für den kann der Gang zum Tierarzt natürlich aufklärend sein. Am Ende muss es jeder für sich selbst entscheiden.

Ruhig bleiben und erst einmal abwarten

Statt also sofort zum Tierarzt zu rennen, wenn der Hund erbricht, empfiehlt es sich eben erst einmal abzuwarten, Schonkost zu geben und herauszufinden, was für das Erbrechen überhaupt verantworltich war. Hat der Hund etwas anderes als sonst zu fressen gekriegt, ist der Fall ziemlich eindeutig. Hat er draußen an einem Stock oder Grashalm genagt, ist das auch schon ein direkter Anhaltsüunkt für sein Erbrechen. Schlimm wäre ein Giftköder, doch das solltet ihr em im Blick haben. Kann also Schlimmeres ausgeschlossen werden und ist der Hund nach und vor dem Erbrechen nicht sonderlich geschwächt, also auch nicht krank, reicht vermutlich ein wenig Ruhe und schon ist es als wäre nie etwas gewesen. Wie schon erwähnt, sind Hunde da sehr robust. Menschen aber eigentlich auch, denn wer etwas falsches gegessen hat und danach erbricht, dem geht es anschließend meist auch wieder sehr schnell, sehr gut. Also alles halb so wild. Wichtig ist nur, dass ihr euren Hund kennt, ihn beobachtet und ihm genügend Flüssigkeit zur Verfügung stellt, damit er entsprechend viel trinken kann, was beim Erbrechen nicht unwichtig ist, um die verlorene Flüssigkeit auszugleichen.