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Mit dem Erste Hilfe Set versorgt ihr euren Hund im Notfall. Wir zeigen, worauf beim Erste Hilfe Set für Hunde zu achten ist.

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Erste Hilfe Set für Hunde

Wenn es zu einem Notfall mit dem eigenen Hund kommt, fahren die meisten direkt zum nächsten Tierarzt. Doch zum einen ist der Besuch beim Tierarzt oder in der Tierklinik in der Regel sehr teuer und zum anderen ist er in den meisten Fällen gar nicht notwendig. Viele der kleinen Verletzungen und vermeintlichen Unfälle, lassen sich nämlich auch wunderbar mit einem Erste Hilfe Set für Hunde behandeln.

Das Erste Hilfe Set für den Hund spart also Zeit, viel Geld und jede Menge Nerven, denn auch der Hund bleibt ruhig und entspannt, wenn Herrchen weiß was zu tun ist und nicht panisch zum Tierarzt rennt. Weniger Stress, weniger Kosten, mehr Ruhe für das Tier - all das bringt ein Erste Hilfe Set für den Hund üblicherweise mit sich.

Viele kennen so etwas wie ein Erste Hilfe Set für Hunde aber noch gar nicht. Wo ein Verbandskasten im Auto, im Haushalt oder auf der Arbeit schon immer zum Pflichtinventar gehört, ist das Erste Hilfe Set für den Hund oft eher unbekannt. Doch warum eigentlich, wo es im Notfall so wichtig sein kann?

Vielleicht, weil viele ihr Haustier als selbstverständlich wahrnehmen, die Pflege aber gerne anderen überlassen. Den Hund im Notfall selbst versorgen? Dafür gibt es doch den Tierarzt! Doch wenn der Hund nach einem Unfall viel Blut verliert, kann das Erste Hilfe Set durchaus sein Leben retten. Außerdem hilft ein Erste Hilfe Set für den Hund auch bei kleineren Kratzern, Splittern, einem Wespenstich oder ähnlichen Verletzungen, für die nicht zwangsläufig ein Tierarzt gebraucht wird.

Hier findet ihr nun viele weitere Infos zum Erste Hilfe für Hunde, sowie einige empfehlenswerte Erste Hilfe Sets. Wir haben nämlich verschiedene Modelle miteinander verglichen und präsentieren euch hier unsere Auswahl. So findet wirklich jeder, ein für seinen Hund passendes Erste Hilfe Set und ist in Zukunft für alle Notfälle gewappnet.

Zu den Empfehlungen

Wo ein Erste Hilfe Set Sinn macht

Jeder von euch weiß, wo in seinem Auto der Verbandskasten liegt. Jeder weiß, wo er das Pflaster findet, wenn er sich in mit dem Küchenmesser schneidet. An öffentlichen Orten gibt es ebenfalls einen Notfallkasten, klar markiert und stets griffbereit. Aber wo gehört das Erste Hilfe Set für den Hund eigentlich hin? Wo ist es besonders hilfreich?

Sinnvoll ist das Erste Hilfe Set für den Hund immer dort, wo im Notfall das Verbandszeug fehlt. Im Auto beispielsweise, ist das Erste Hilfe Set für Hunde ebenso praktisch, wie der KFZ Verbandskasten. Letzterer ist schließlich per Gesetz vorgeschrieben und sobald etwas darin fehlt, muss es deshalb teuer ersetzt werden.

Bei einem Erste Hilfe Set für Hunde ist das alles nicht weiter schlimm, weshalb es im Auto genauso gut aufgehoben ist, wie sonst wo. Auch auf einer Fahrradtour oder im Urlaub, schadet es nicht, das Erste Hilfe Set für den Hund mit dabei zu haben, um selbigen im Notfall zu versorgen.

Das Erste Hilfe Set für den Hund ist also immer dort am besten aufgehoben, wo eine schnelle Versorgung im Notfall nicht garantiert werden kann. Unterwegs, auf Ausflügen, im Garten oder auf dem Hundeplatz - eigentlich ist das Erste Hilfe Set für Hunde überall wichtig, wo im Zweifelsfall das notwendige Material zur Versorgung fehlt.

Im Ernstfall schützt das Erste Hilfe Set euren Hund also vor schlimmen Verletzungen oder davor, dass Schmutz in die Wunde gelangt. Besonders bei großen Hunden spielt das eine entscheidende Rolle, denn wenn euer Hund auf einem Ausflug mit dem Fahrrad in eine Glasscherbe tritt und daraufhin stark blutet, könnt ihr ihn nicht einfach nach Hause tragen. Also muss die Wunde mit dem Erste Hilfe Set versorgt und abgebunden werden, sodass keine Bakterien hineingelangen können.

Hier macht ein Erste Hilfe Set Sinn

Erste Hilfe Set für den Hund kaufen

Damit euch die Auswahl von einem passenden Erste Hilfe Set für euren Hund nicht so schwer fällt und damit ihr kein Exemplar erwischt, bei dem das Wichtigste fehlt, haben wir für euch eine kleine Vorauswahl getroffen.

Falls ihr über den Kauf eines entsprechenden Sets nachdenkt, können wir euch die folgenden Modelle empfehlen. Wer hingegen noch mehr Informationen benötigt oder wissen möchte, welche Gegenstände in einem Erste Hilfe Set für den Hund enthalten sein sollten, liest einfach weiter.

Pawly Erste Hilfe Set

Das Erste Hilfe Set für Hunde von Pawly ist tatsächlich unsere erste Wahl. Das liegt zum einen am Umfang, denn im Erste Hilfe Set ist wirklich alles Notwendige enthalten, es liegt aber auch am schicken Design. Ein Erste Hilfe Set für Hunde kann eben auch hübsch sein, wie Pawly hier beweist. Teuer ist es deshalb trotzdem nicht, im Gegenteil sogar, es ist sogar eines der eher günstigeren Sets. Das ist durchaus verwunderlich, denn in Sachen Umfang schlägt Pawly viele Konkurrenten. Vom Blutstillstift, bis hin zur Zeckenzange, der Schere und einer hochwertigen Pfeife, ist im Erste Hilfe Set für Hunde alles enthalten.

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DocCheck Erste Hilfe Set

Kompakt, handlich und für den echten Notfall gedacht, ist das Erste Hilfe Set für Hunde von DocCheck. Das kleine Paket kommt im typischen Rot daher und verfügt über ein weißes Kreuz auf der Vorderseite, wie es die meisten bestimmt schon von den gängigen Verbandskästen kennen. Wer den Reißverschluss öffnet, findet neben der Pinzette und dem Desinfektionsmittel, auch alle gängigen Inhalte, wie beispielsweise Dreiecktuch und Wundkompressen vor. Ein gut sortiertes, besonders kompaktes Erste Hilfe Set für Hunde.

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Erste Hilfe Koffer von DocCheck

Hier sind wir nun im Bereich »Brauch niemand, ist aber trotzdem nützlich«. Der Erste Hilfe Koffer von DocCheck ist für meisten Privatanwender sicherlich etwas übertrieben, vielleicht aber auch nicht. Zum einen fällt der Umfang, aufgrund der Größe des Koffers, natürlich viel größer aus, sodass mehr als ein Notfall versorgt werden kann. Zum anderen hilft auch die harte Außenschicht dabei, den Koffer zu transportieren. So kann er beispielsweise im Auto seinen festen Platz finden oder auf Turnieren und im Hundeverein eingesetzt werden. Gerade dort, wo öfter mal ein »Splitter« gezogen wird oder ein Pflaster nötig ist, zahlt sich der größere Umfang dementsprechend aus.

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Erste Hilfe Set Inhalt

Was bringt einem das beste Erste Hilfe Set für den Hund, wenn über den Inhalt Unklarheit herrscht? Welche Materialien und Gegenstände sollten unbedingt enthalten sein und auf was kann in einem Erste Hilfe Set für Hunde getrost verzichtet werden?

In diesem Abschnitt geht es um genau diese Frage, denn hier schauen wir uns nun den eigentlichen Inhalt an. Außerdem klären wir, wofür die einzelnen Bestandteile im Ernstfall gedacht sind und wie sie funktionieren.

Nicht jeder der unten aufgeführten Gegenstände, ist allerdings auch in jedem Erste Hilfe Set enthalten. Manchmal liefert ein Erste Hilfe Set für Hunde nahezu alles, vergisst dann aber ausgerechnet die wichtigsten Gegenstände, die bei einem Notfall von großer Bedeutung sind.

Im Zweifelsfall solltet ihr daher immer noch einmal selbst überprüfen, ob alles für euch Relevante im Erste Hilfe Set enthalten ist. Schließlich müsst ihr euren Hund im Ernstfall selbst versorgen und sollte dann etwas fehlen, kann dies ein großes Problem sein.

Wundkompresse

Fangen wir mit dem Gegenstand an, der in keinem Erste Hilfe Set für Hunde fehlen darf, nämlich die Wundkompresse. Eine Wundkompresse ist eine Wundauflage, die zum einen blutstillend wirkt und zum anderen die Wunde selbst schützt. Der Stoff kann also direkt auf die Wunde gelegt werden, bevor diese entsprechend abgebunden wird. Damit sorgt die Wundkompresse unter anderem dafür, dass austretende Flüssigkeiten aufgesaugt werden und nicht durch den äußeren Verband gelangen. Ein wichtiger Gegenstand, in einem Erste Hilfe Set für Hunde.

Wundverband

Ist die Wunde mit einer Kompresse entsprechend abgedeckt, sollte diese natürlich noch sorgfältig verbunden werden. Hierzu kommt ein klassischer Wundverband zum Einsatz, der in einem Erste Hilfe Set für Hunde deshalb auch nicht fehlen darf. Meist liegen sogar gleich mehrere davon bei, da sie zur absoluten Grundausstattung gehören, um offene Wunden oder Verletzungen zu versorgen und sie entsprechend behandeln zu können.

Dreiecktuch

Im Grunde ist das Dreckecktuch nur eine weitere Art von Verband. In jedem Verbandskasten sind sie zu finden und auch das Erste Hilfe Set für euren Hund kommt meist nicht ohne das kleine Tuch aus. Aus gutem Grund. Weil es flexibel ist, lässt sich mit dem Dreiecktuch an jeder Stelle ein Verband realisieren. Beispielsweise können schnelle Armverbände damit gebunden werden, selbst Kopfverletzungen lassen sich im Notfall versorgen. Bei Hunden eignet sich das Dreiecktuch außerdem, um ein gebrochenes Bein stabilisierend hochzubinden oder schwer zugängliche Stellen zu versorgen. Auch im Erste Hilfe Set für Hunde, ist es daher immer ein Dreiecktuch für den Ernstfall enthalten.

Rettungsdecke

Eine Rettungsdecke dürften die meisten Hundehalter schon kennen, zum Beispiel vom Erste Hilfe Kurs für den Führerschein oder die Arbeit. Die Rettungsdecke ist sehr dünn und sieht zunächst einmal aus wie Alufolie. Eine Seite hat die Farbe Gold, die andere schimmert in einem Silberton. Ihr Effekt ist vor allem isolierend, doch sie weist auch Wasser effektiv ab. Per Gesetz ist sie außerdem in den meisten Verbandskästen vorgeschrieben und darf somit auch im Erste Hilfe Set für Hunde nicht fehlen. Im Notfall schützt die Rettungsdecke euren Hund vor Unterkühlung. Die silberne Seite gehört dann an den Körper gepresst (da sie Wärme reflektiert), die goldene hingegen sollte nach außen Zeigen (da sie Wärme absorbiert). Bei Hunden ist die Rettungsdecke beidseitig von Vorteil. Zum Beispiel, wenn der Hund bei starker Sonneneinstrahlung vor Überhitzung geschützt werden soll. Ist dies der Fall, wird die goldene Seite nach innen und die silberne Seite nach außen gelegt.

Fieberthermometer für Hunde

Weil ein Fieberthermometer für Hunde recht teuer ist, liegt es üblicherweise auch nicht dem Erste Hilfe Set bei. Es kann allerdings separat gekauft werden. Das lohnt sich durchaus, auch wenn es im akuten Notfall wohl weniger bringt. Dafür hilft es bei kleineren Krankheiten, um festzustellen, ob es wirklich so schlimm ist wie befürchtet (mit Fieber) oder nur ein kleiner Infekt vorhanden ist (ohne Fieber). Wer es sich kauft, kann es nachträglich zum Erste Hilfe Set für den Hund hinzufügen und somit auch bei Krankheit darauf zurückgreifen.

Handschuhe

Kein Notfall ohne Latex-Handschuhe. Diese sind im Erste Hilfe Set wichtig, um keine Bakterien oder ähnliches in die Wunde gelangen zu lassen, während sie versorgt wird. Natürlich dienen die Handschuhe auch immer dem eigenen Schutz, um keine Keime oder Krankheiten zu übertragen, die im Blut enthalten sein könnten. So oder so, sind sie im Erste Hilfe Set für den Hund also vor allem für die hygienischen Sekurität gedacht, damit die Versorgung von Verletzungen, so steril und sauber wie nur irgendwie möglich vonstatten geht.

Pflaster & Wundschnellverband

Eine kleine Wunde braucht weder einen großen Verband, noch eine besonders aufwendige Versorgung. Da reichen ein schnelles Pflaster und ein Wundschnellverband vollkommen aus. Letzteres ist übrigens lediglich ein Pflaster mit Auflage, welches Flüssigkeiten, die aus der Wunde austreten, in sich aufnimmt. Für kleine Verletzungen ist das Pflaster ideal und absolut ausreichend. Es gehört in jedes Erste Hilfe Set für Hunde.

Einwegrasierer

Bei Hunden nicht unwichtig und daher auch in jedem besser sortierten Erste Hilfe Set für den Hund enthalten, ist ein praktischer Einweg-Rasierer. Da bei Tieren das Fell schnell mal im Weg ist oder dafür sorgt, dass die Wunde gar nicht erst versorgt werden kann, muss selbiges bei Bedarf schnell abrasiert werden können. Auch um die Wunde sauber zu halten und das Pflaster entsprechend stabil anzubringen, ist er wichtig, schließlich hält der Klebestreifen auf der Hundehaut deutlich besser als auf dem Fell. Der Einweg-Rasierer ist allerdings nicht in jedem Erste Hilfe Set für den Hund mit dabei. Im Zweifelsfall könnt ihr selbigen aber günstig nachkaufen und einfach selbst in euer Erste Hilfe Set für Hunde legen.

Einmalspritze

Auch Einmalspritzen befinden sich häufig in einem Erste Hilfe Set für Hunde. Doch keine Sorge, ihr sollt eurem Hund keine Spritze in die Vene setzten. Meist dient die Einmalspritze lediglich dazu, Desinfektionsmittel auf die Wunde zu spritzen und die Stelle somit zu reinigen. Auch mit Wasser gefüllt, kann die Wunde entsprechend gesäubert werden, wenn es mit etwas Druck aus der Spritze heraus und über die Wunde verteilt wird.

Pfeife

In der Not gerät der Mensch schnell in Panik und verfällt in eine Art Schock. In solch einem Zustand fällt einem das Reden schwer, das Schreien sowieso. Die Trillerpfeife dient bei einem Unfall deshalb dazu, für Aufmerksamkeit zu sorgen. Durch das Pfeifen werden andere Menschen wachsam, durch Armbewegungen oder einzelne Wörter, die auch im Schock noch möglich sind, gelangt somit Hilfe an den Unfallort. Auch in einem Erste Hilfe Set für Hunde ist daher hin und wieder eine Pfeife enthalten, um im Notfall andere Menschen auf sich aufmerksam machen zu können. Es wirkt simpel, ist in Panik aber äußerst effektiv.

Desinfektionsmittel

Der Name sagt es bereits, ein Desinfektionsmittel soll eine Wunde vor dem Verbinden desinfizieren. Auch in einem Erste Hilfe Set für den Hund ist daher meist ein Desinfektionsmittel enthalten, welches mikrobizid wirkt und Mikroorganismen abtötet. So gelangen keine Bakterien, Pilze oder Keime in die Wunde, die hinterher für eine Entzündung sorgen könnten. Sauberkeit ist bei offenen Wunden enorm wichtig.

Schere

Klingt recht trivial, doch im Notfall braucht es eben oft auch eine Schere und deshalb sollte sie auch immer im Erste Hilfe Set für den Hund enthalten sein. Zum Beispiel, um das Pflaster zu schneiden, den Verband zu kürzen oder ähnliches. Zwar hat im Grunde auch jeder eine Schere im Haushalt, doch ein Erste Hilfe Set für den Hund dient eben auch als Schutz auf Ausflügen und liegt beispielsweise im Kofferraum oder der Reisetasche, wo im Notfall dann natürlich keine Schere vorhanden ist. Außerdem wird in der Hektik und Panik häufig vergessen, wo was liegt, sodass ein gut sortiertes Erste Hilfe Set für Hunde auch entsprechend viel Zeit spart.

Pinzette

Wenn sich der Hund verletzt, kann das schnell ziemlich böse aussehen. Mal muss lediglich ein Wespenstachel entfernt werden, mal ein tiefsitzender Holzsplitter und hin und wieder vielleicht sogar eine spitze Glasscherbe. Die Pinzette hilft dabei, selbiges sauber und schnell zu erledigen, um dem Hund nicht unnötig Stress zu bereiten. Eine Pinzette sollte im Erste Hilfe Set für den Hund daher unbedingt vorhanden sein. Sie wird immer wieder mal gebraucht und ist daher enorm wichtig.

Kohletabletten

Im Falle einer Vergiftung, beispielsweise durch giftige Lebensmittel ausgelöst, können auch Kohletabletten für Hunde wahre Wunder bewirken. In solch einem Fall dienen sie dazu, Giftstoffe im Magen zu binden und schnellstmöglich herauszubefördern. Natürlich ersetzten die Kohletabletten keinen Besuch beim Tierarzt, können in der Erstversorgung aber eine besonders große Rolle spielen und unter Umständen das Leben eures Hundes retten. Auch sie sind, aufgrund ihrer Beschaffenheit, meist nicht in einem Erste Hilfe Set für Hunde enthalten, sollten aber unbedingt nachträglich hinzugefügt werden.

Sonstige Inhalte

Es gibt keine Standards oder Gesetze, die wie bei einem KFZ Verbandskasten für sorgen, dass bestimmte Gegenstände im Erste Hilfe Set für Hunde vorgeschrieben sind. Dementsprechend kann alles, von der Zeckenzange bis hin zur Spritze, vorhanden sein oder eben auch nicht.

Ohne festen Einsatz, unterscheidet sich jedes Erste Hilfe Set für den Hund stark voneinander und deshalb ist es so wichtig nicht irgendein Erste Hilfe Set für den eigenen Hund zu kaufen, sondern ein besonders gut sortiertes.

Dabei geht es auch gar nicht um möglichst viel Inhalt, sondern vor allem darum, eine durchdachte und logische Zusammenstellung vorzufinden. Auch hochwertige Materialien sind deutlich wichtiger, als jede Menge billiger Quatsch, den niemand jemals brauchen wird und der im Notfall beim Gebrauch kaputtgeht.

Unsere Empfehlungen oben helfen euch dabei, das richtige Erste Hilfe Set für den Hund auszuwählen. Sie zeigen auch, was eventuell nachgekauft und selbständig hinzugefügt werden sollte, um den eigenen Hund bestmöglich versorgen zu können, sollte es zu einem Zwischenfall kommen.

Erste Hilfe beim Hund anwenden

Jedem passiert mal ein Missgeschick oder Unfall, auch dem eigenem Hund. In solchen Situationen gerät der Mensch allerdings schnell in Panik, reagiert nicht besonders klug und das verunsichert dann wiederum den eigenen Hund. Plötzlich geht alles drüber und drunter.

Um dem Hund schnell Hilfe zu verschaffen und sich selbst zu beruhigen, hilft es ein umfangreiches Erste Hilfe Set im Schrank zu haben, in welchem alles enthalten ist, was euer Hund im Notfall benötigt. So müsst ihr nicht lange suchen und wisst genau, dass alles Notwendige vorhanden ist.

Unsere Seite hilft euch hoffentlich dabei, das richtige Erste Hilfe Set für euren Hund auszuwählen und zu verstehen, wie es bei einem Unfall helfen kann. Möge es bei euch nie zu einem solchen kommen! Für den Ernstfall seid ihr nun aber zumindest vorbereitet. Und damit wirklich nichts schiefgehen kann, haben wir noch weitere Tipps für euch parat.

ABC der Notfallversorgung

Für die Erste Hilfe beim Hund gibt es das sogenannte ABC der Notfallversorgung. Im Grunde ist das eine einfache Merkhilfe, um sich bei einem Unfall die wichtigsten Schritte ins Gedächtnis rufen zu können.

Wichtig sind solche Merkhilfen vor allem deshalb, weil viele Menschen panisch werden oder in ihrem Schock das Gelernte einfach vergessen. Mit einer Eselsbrücke wird dafür gesorgt, dass auch in einer schwierigen Situation, noch die richtigen Schritte abgerufen werden können.

Wir nennen euch hier deshalb drei typische Schritte für eine Notfallversorgung beim Hund, dessen Anfangsbuchstaben die Eselsbrücke ABC ergeben. Wer sich an das ABC der Notfallversorgung erinnert, erinnert sich im Ernstfall auch an die Atemwege, die Beatmung und die Cardiale Reanimation, womit dem Hund bereits sehr geholfen ist.

Natürlich ist für die effektive Erste Hilfe beim Hund auch immer ein wenig Allgemeinwissen gefragt. Wer sich absolut nicht mit der Gesundheit seines Hundes auskennt und auch nicht weiß, was Lefzen oder Schleimhäute sind, wird im Ernstfall wenig ausrichten können und sollte dies wahrscheinlich auch nicht, da er unter Umständen falsche Schlüsse zieht.

A = Atemwege

Als erstes ist der Hund in die stabile Seitenlage zu bringen. Das Maul sollte dabei, sobald der Hund flach auf der Seite liegt, der tiefste Punkt in dieser Position sein. Jetzt könnt ihr problemlos die Herzfrequenz und den Puls eures Hundes messen. Das geht am besten am inneren Oberschenkel.

Legt die Hand ruhig auf die Innenseite des Oberschenkels und sucht dort nach dem Puls eures Hundes. Spürt ihr diesen, gilt es ihn zu messen. 70 bis 120 Schläge gelten als normal. Kleine Hunde haben dabei meist einen schnelleren Puls. Probleme hat euer Hund dann, wenn der Puls zu schnell und zu stark schlägt oder zu langsam und kaum fühlbar ist.

Die Herzfrequenz wird ähnlich wie der Puls gemessen. Hinter dem Ellbogen, an der Brustwand, ist der Herzschlag deutlich zu spüren. In der Regel schlägt das Herz eures Hundes ebenfalls 70 bis 120 mal pro Minute. Alles darüber oder darunter, gibt Anlass zur Sorge.

Als nächstes sollten die Atemwege und Schleimhäute kontrolliert werden. Das Maul des Hundes muss dazu weit geöffnet werden. Befinden sich im Maul oder Schlund noch Rückstände von Erbrochenem, entfernt diese schnell mit der Hand, da sie dem Hund am Atmen hindern und somit zum Ersticken führen können. Dazu wird die Zunge nach vorne gezogen und Hals und Kopf des Hundes sollten gestreckt sein.

Vergesst nicht, auch noch die Schleimhäute eures Hundes zu begutachten. Zieht am besten die Lefzen hoch und kontrolliert, ob die Farbe ein gesundes rosa aufweist. Sind die Schleimhäute über dem Zahnfleisch knallrot, weist dies meist auf Entzündungen im Körper hin. Sind sie hingegen zu blass, fehlt etwas und es besteht unter Umständen Blutarmut oder Nährstoffmangel. In beiden Fällen muss reagiert werden.

Das ist zu tun

B = Beamtmung

Bei der Beatmung geht es im Notfall tatsächlich darum, dem Hund notwendige Luft zuzuführen, die er selbst nicht mehr bekommen kann. Wie die Mund zu Mund Beatmung bei einem Menschen, nur eben Maul zu Mund, wenn man es so sagen möchte.

Um einen Hund zu beatmen, wird zunächst einmal die gesamte Schnauze mit beiden Händen gepackt und umschlossen (auch Schnauzgriff genannt). Die Lefzen sollten dabei, mit Hilfe des Griffes, das Maul an den Seiten luftdicht verschließen. Nun wird die eigene Luft gezielt durch die Nase des Hundes geblasen, um so in die Lungen zu gelangen.

Die Beatmung des Hundes erfolgt nun in regelmäßigen Abständen. Immer wenn ihr Luft durch die Nase pustet, sollte sich der Brustkorb des Hundes sichtbar bewegen, in etwa so, als ob er selbst atmen würde.

Der Rhythmus der Beatmung, entspricht dabei dem normalen Atmen des Hundes. Also ungefähr alle zwei Sekunden ein Atemzug. Beatmet den Hund für eine Minute und prüft dann, ob er zu sich kommt oder unter Umständen schon wieder selbst atmet. Wenn nicht, wiederholt die Prozedur noch einmal.

Das ist zu tun

C = Cardiale Reanimation

Wenn euer Hund einen Herzstillstand erleidet, kann ein sogenannter präcordialer Faustschlag helfen. Dieser funktioniert im Grunde wie eine Stromstoß bei Menschen, die einen Herzstillstand erlitten haben.

Für den Präcordialen Fauschlag, wird mit der Faust aus ungefähr dreißig Zentimeter Entfernung auf die Position des Herzens geschlagen. Im Bereich der zweiten und dritte Rippe, sollte der Schlag also landen. Der Schlag darf dabei nicht zu schwach, sollte aber auch nicht zu stark sein.

Im Idealfall hilft der Präcordiale Fauschlag und das Herz schlägt wieder. Passiert hingegen gar nichts, sollte mit einer Herzdruckmassage beim Hund begonnen werden. Dafür wird in einer Frequenz von mehr als einmal pro Sekunde, das Herzfeld auf der linken Brustkorbseite gedrückt.

Nach je fünf Herzmassagen, eine Beatmung starten und unter weiteren Versuchen schnellstmöglich zum Tierarzt fahren. Hier kommt es nun auf jede Sekunde an, vor allem dann, wenn der Hund trotz Herzmassage und Beatmung nicht wieder zu sich kommt.

Das ist zu tun

Erste Hilfe braucht Erfahrung

Die Erste Hilfe beim Hund ist, genau wie die Erste Hilfe bei einem Menschen, immer auch mit Gefahren verbunden. Wer die falsche Diagnose stellt oder aufgrund einer Vermutung gleich in die Vollen geht, kann seinem Hund auch nachhaltig schaden oder ihn sogar verletzten.

Allgemein sind die Maßnahmen für Erste Hilfe beim Hund also eher etwas für erfahrene Hundehalter. Es bedarf schon einiges an Grundwissen, um die Techniken richtig anzuwenden. Nur wer sich wirklich vielfältig mit seinem Hund beschäftigt, seinen Körper, seine Anatomie und seine Reaktionen kennt, sollte Erste Hilfe bei ihm anwenden.

Alle anderen sind besser damit beraten, schnellstens zum Tierarzt zu fahren. In Zukunft einen Erste Hilfe Kurs für Hunde zu absolvieren, schadet übrigens auch nicht. Dort wird in der Regel nämlich direkt an einem Hund geübt, sodass jeder die Seitenlage, den Schnauzgriff, die Beatmung und ähnliches, direkt am Tier ausprobieren kann. Wer dies einmal getan hat, fühlt sich im Ernstfall entsprechend sicher.

Am Ende ist die Erste Hilfe für Hunde, ähnlich der für Menschen. Nicht von den Abläufen her, aber von der Tatsache, dass sie nicht ohne Vorwissen und Erfahrung durchgeführt werden sollte. Nicht umsonst ist ein Erste Hilfe Kurs für den Führerschein Pflicht, denn nur dort wird der Notfall durchgespielt, damit ihr in einer echten Situation genau wisst, was wie und wo zu tun ist.