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Den richtigen Dogscooter finden, um seinen Hund artgerecht auszulasten. Wir zeigen euch unsere Favoriten.

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Dogscooter

Viele Hundehalter, die ihren Hund mit einem Dogscooter auslasten möchten, haben zunächst einmal eine ganze Menge Fragen. Welcher Dogscooter ist der richtige für meinen Hund? Welcher Dogscooter eignet sich auch für Anfänger? Wo liegen eigentlich genau die Unterschiede und welchen Dogscooter soll ich kaufen bzw. worauf muss ich beim Kauf überhaupt achten?

Genau dafür gibt es diese Seite, denn egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, ein Dogscooter macht jede Menge Freude und kann auch das ganze Jahr über genutzt werden. Mit deutlich weniger Aufwand übrigens, als beispielsweise Schlittengespanne, die beim sogenannten Mushing zum Einsatz kommen.

Genau deshalb ist der Dogscooter auch ideal dafür geeignet, seinen Hund das ganze Jahr über zu trainieren und vor allem auch artgerecht auszulasten. Denn Hunde wie der Huskey oder der Border Collie, brauchen mehr als einen Spaziergang, sie brauchen eine Aufgabe. Der Dogscooter ist hier ideal und einfach anzuwenden.

Worauf ihr beim Kauf achten solltet und worauf es bei einem Dogscooter am Ende wirklich ankommt, all das erfahrt ihr nun noch einmal genauer. Außerdem empfehlen wir euch unsere Favoriten, also Dogscooter, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis besitzen und deshalb besonders empfehlenswert sind.

Zu den Empfehlungen

Sicherheit beim Dogscooter

Ein Dogscooter ist, ganz grob gesagt, eigentlich nichts anderes als ein besserer Tretroller für Erwachsene. In der Realität ist ein Dogscooter manchmal noch mit ein paar zusätzlichen Raffinessen ausgestattet, vor allem bietet er aber mehr Stabilität, sodass niemand davor Angst haben muss, in voller Fahrt herunterzufallen.

Große Reifen und eine breite Trittfläche sorgen dafür, dass der Hund, sobald der Dogscooter einmal in Bewegung ist, nicht die ganze Last alleine ziehen muss, sondern eher den Schwung nutzen kann, um gleichmäßig voranzukommen. Auch kann der Dogscooter vom Hundehalter immer mal wieder unterstützend getreten werden, deshalb der Vergleich mit dem Tretroller.

Durch die großen Räder ist der Widerstand außerdem besonders gering und durch die breite Stellfläche, besteht auch im Wald und auf der Wiese keinerlei Gefahr, dass Hund oder Halter plötzlich verunglücken und die Kontrolle verlieren.

So funktioniert ein Dogscooter

Ein Dogscooter funktioniert ähnlich wie ein Tretroller, wird also mit den Füßen angeschoben. Mit einer Rückdämpfer- bzw. Bungee-Leine, sowie einem passenden Zuggeschrirr, wird euer Hund vor den Dogscooter gespannt. Er zieht den Dogscooter aber nicht direkt, sondern unterstützt nur den Schwung.

Der Dogscooter erinnert entfernt an das Mushing (Schlittenhunderennen), ist dabei aber deutlich flexibler und einfacher aufgebaut und wird meist auch nur mit einem Hund und keinem ganzen Gespann absolviert. Ein Dogscooter ist quasi die freundliche und nicht sonderlich ehrgeizige Variante, die auf Wald und Wiesen, zum reinen Vergnügen ausgeführt werden kann.

Anders als beispielsweise beim Musching, kann der Dogscooter außerdem von so ziemlich jedem Hund und jeder Rasse gezogen werden, die ansatzweise stark genug ist und entsprechend motiviert auftritt. Was allerdings nicht bedeutet, dass gezieltes Ziehen bei jedem Hund sofort reibungslos funktioniert, denn auch das will geübt und trainiert werden. Tipps dazu findet ihr weiter unten.

Der Dogscooter selbst ist dabei so aufgebaut, dass er viel Stabilität und eine deutlich größere Trittfläche als übliche Tretroller besitzt. So könnt ihr euren Hund, wenn er mal schlapp macht, schnell mit eigenem Schwund unterstützen, ohne dabei das Gleichgewicht zu verlieren.

Am Ende ist der Dogscooter ein einsteigerfreundliches Hobby, für alle die ihren Hund gerne fordern und beschäftigen möchten. Gerade bei Hunderassen, die im Alltag eher schwer auszulasten sind (Husky, Border Collie usw.), ist es der Dogscooter durchaus eine Überlegung wert. Auch deshalb, weil einige Hunde am Dogscooter regelrecht aufblühen und eine neue Leidenschaft finden.

Dogscooter Training für den Hund

Falls euer Hund noch keine Erfahrung mit einem Dogscooter sammeln konnte, empfiehlt es sich, ihn zu Beginn erst einmal langsam an das Gerät heranzuführen. Packt den Dogscooter also am besten schon gemeinsam mit eurem Hund aus, lasst ihn daran schnüffeln und stellt ihn dann kommentarlos in den Flur eurer Wohnung. So wird der Dogscooter nach einigen Tagen zu einem ganz normalen Gegenstand für euren Hund.

Auch das Zuggeschirr sollte bereits vorab ein fester Bestandteil des Alltags werden. Tragt selbiges auf Spaziergängen also ruhig schon etwas ein, am besten bevor der Dogscooter überhaupt angekommen ist. Nur so gewöhnt ihr euren Hund daran und findet heraus, ob die gewählte Größe auch wirklich die richtige war.

Sobald der Dogscooter und das Zuggeschirr nichts Besonderes mehr für euren Hund darstellen, kann das eigentliche Training beginnen. Allerdings anders als erwartet. Denn zu Beginn sollte euer Hund lediglich neben dem Dogscooter herlaufen. Fahrt auf dem täglichen Spaziergang einfach mit dem Dogscooter und lasst euren Hund an der Seite mitlaufen. Das macht ihr, bis euer Hund diszipliniert neben dem Dogscooter bleibt und keine Anstalten mehr macht, plötzlich abzubiegen oder anzuhalten.

Jetzt beginnt das eigentliche Training. Legt eurem Hund das Zuggeschirr um und befestigt die Zugleine an der Halterung von eurem Dogscooter. Das wird den Hund nun vermutlich stark verunsichern und so richtig wird er nicht verstehen, was eigentlich zu tun ist. Habt Geduld und gebt ihm die Zeit, die er braucht.

Da jeder Hund anders ist, scheint es unmöglich, einen universellen Befehl zu finden. Im Idealfall könnt ihr euren Hund allerdings per Kommando vorausschicken. Klappt das nicht, fangt einfach an den Dogscooter zu bewegen und mit etwas Schwung loszufahren. Nachdem der Hund nun erst einmal etwas herumgehüpft ist, wird er nach einigen Meter den Rhythmus finden. Versucht ihn dabei immer wieder vor den Dogscooter zu schicken. Läuft er korrekt mit, lobt ihn überschwänglich dafür und feuert ihn an weiter zu rennen.

Im Grunde war es das schon. So bringt ihr eurem Hund bei, an einem Dogscooter zu laufen. Das wird anfangs natürlich nicht so gut klappen, keine Frage, doch wer Geduld hat und am Ball bleibt, wird schon bald eine deutliche Verbesserungen sehen. Für euren Hund ist der Dogscooter eine ganz neue Erfahrung, vergesst das nicht. Nur wenige Hunde haben das Vorauslaufen und Ziehen bereits im Blut, die meisten müssen es also erst einmal lernen.

Dogscooter Training Übersicht

Dogscooter kaufen

Den richtigen Dogscooter zu finden, ist gar nicht so einfach. Genau wie bei Fahrrädern, ist auch die Auswahl beim Dogscooter unglaublich groß, wohingegen die Unterschiede ziemlich klein ausfallen. Mängel erkennen Anfänger außerdem oft erst im Alltag, doch ist der Dogscooter bereits im Einsatz gewesen, zeigt er auch schnell Gebrauchsspuren, was den Umtausch dann entsprechend schwierig werden lässt. Erfahrung ist hier also viel wert.

Damit euch das nicht passiert, gibt es hier einige Dogscooter Empfehlungen. Darunter ein Preis-Leistungs-Sieger, eine Empfehlung für Anfänger und ein Modell für Profis, die gerne auch mehr Geld ausgeben, wenn sie dafür eine entsprechende Qualität bekommen.

Die vorgestellten Dogscooter sind jedenfalls alle recht empfehlenswert, ihr braucht euch also nur noch den schönsten davon aussuchen und müsst euch nicht mit all den Details und Vergleichen beschäftigen. Weiter unten findet ihr übrigens noch das passende Zubehör, damit es direkt losgehen kann, wenn euer Dogscooter eintrifft.

Mastersport Dogscooter

Bei dem Dogscooter von Mastersport, handelt es sich um ein Modell mit 26 Zoll großem Vorderrad. Der robuste Hi-Ten Stahlrahmen sorgt dafür, dass der Dogscooter stabil und sicher fährt, auch wenn die Wege mal etwas holpriger werden. Da der Adapter und die Antenne für die Hundeleine bereits enthalten sind, kann es sofort losgehen. Für uns der klare Preis-Leistungs-Sieger unter den Dogscootern.

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Predator Dogscooter

Auch mit dem Dogscooter von Predator könnt ihr nicht viel falsch machen. Der Preis ist gering, dafür müssen die Einzelteile aber noch selbst zusammengebaut werden. Am Ende ist der Dogscooter sicherlich kein Qualitätswunder, dafür aber ein günstiger Allrounder, der allgemein sehr gut ausgestattet ist und sich ideal dafür eignet, erste Erfahrungen im Hundesport zu sammeln.

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Kickbike Dogscooter

Wer für seinen Dogscooter gerne etwas mehr ausgeben möchte, um dann auch eine entsprechende Qualität erwarten zu können, ist mit dem Kickbike bestens beraten. Ein 28 Zoll großes Vorderrad sorgt für einen sanften Lauf und dafür, dass schnell Geschwindigkeit aufgenommen werden kann. Das Kickbike eignet sich ideal als Dogscooter und dank der hochwertigen Verarbeitung, gibt es auch keine Kritikpunkte. Das Zubehör für die Leine muss hier allerdings separat gekauft werden.

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Qualität eines Dogscooters

Es gibt inzwischen viele Dogscooter für Anfänger, denn nur wenige Hundehalter sind bereit, viel Geld für ihr Hobby auszugeben. Andere wollen es erst einmal ausprobieren und manch einer kann sich schlichtweg keinen teuren Dogscooter leisten. Leider ist es deshalb aber nicht so leicht, für wenig Geld, einen vergleichsweise hochwertigen Dogscooter zu finden.

Das Resultat sind Dogscooter minderer Qualität, mit schlechter Verarbeitung, spitzen Kanten und einer gewissen Unfallgefahr. Um euch davor zu bewahren, haben wir eine kleine Vorauswahl getroffen. Das Angebot ist zwar begrenzt, doch wir haben oben dennoch nur die Dogscooter ausgewählt, die unserer Meinung nach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis besitzen.

Dogscooter machen einfach eine Menge Freude und gerade Anfänger genießen dabei den schnellen Einstieg und Erfolg. Worauf Neulinge ganz besonders achten sollten, sind gute Bremsen (Scheibenbremsen gibt es allerdings nur bei sehr teuren Modellen), eine solide Verarbeitung (ohne scharfe Kanten), sowie eine möglichst breite Trittfläche, mit entsprechend großen Reifen, die auch im Gelände jederzeit stabil rollen.

Kauft euch also bitte nicht einfach nur den billigsten Dogscooter, sondern wählt den aus, , der am besten für euch und euren Hund geeignet ist. Übrigens ist der teuerste Dogscooter deshalb noch lange nicht der beste, er besitzt eben nur eine etwas höhere Qualität. Für Anfänger lohnt er sich aber meist trotzdem nicht.

Dogscooter Zubehör kaufen

Der Dogscooter stellt so etwas wie die Grundausstattung dar, doch natürlich braucht es zum Dogscooting auch noch das ein oder andere Zubehör. Pflicht ist zum Beispiel das sogenannte Zuggeschirr für den Hund, sowie eine entsprechende Zugleine, mitsamt korrekter Befestigung für den Dogscooter.

Nur mit diesem Zubehör kann der Hund ohne Atemnot ziehen und die Leine läuft weder Gefahr sich im Rad von eurem Dogscooter zu verfangen, noch erlebt der Hund unangenehme Rückstöße.

Hier ein paar Empfehlungen, für alle die ihren Dogscooter gerade erst bekommen haben und sich nun fragen, was für Zubehör notwendig ist, um im Hundesport aktiv zu werden.

Freemotion Zuggeschirr

Wer seinen Dogscooter nicht nur anschauen möchte, sondern aktiv mit seinem Hund trainieren will, der braucht ein sogenanntes Zuggeschirr. So ein Zuggeschirr ist etwas anders aufgebaut als ein übliches Geschirr und verteilt die Kraft gleichmäßig, sodass euer Hund, wenn er vor den Dogscotter gespannt wird, keine gesundheitlichen Folgen zu befürchten hat.

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Northern Howl Zugleine

Die Zugleine ist anders aufgebaut, als eine gewöhnliche Leine. So hat sie beispielsweise an beiden Seiten eine Befestigung, um das eine Ende der Leine am Hund und das andere an den Dogscooter anbringen zu können. Außerdem ist ein großer Teil flexibel, dehnt sich also wie eine Art Gummiband. Damit wird verhindert, dass der Hund plötzlichen Ruckbewegungen ausgesetzt ist und niemals zu starken Druck erfährt.

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Klickfix Mushing Set

Bei dem ersten Dogscooter, den wir euch oben vorgestellt haben, ist die Befestigung bereits inklusive. Leider ist das bei vielen Dogscootern aber nicht der Fall. Das Mushing Set von Klickfix schafft Abhilfe. Mit dem Set wird die Antenne ganz einfach am Dogscooter befestigt und an die wiederum wird die Zugleine angebracht. So wird sichergestellt, dass der Hund immer genügend Abstand zum Dogscooter hat und sich weder Leine, noch Hund, in den Rädern verfangen können.

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Das richtige Zubehör auswählen

Das wichtigste ist zu Beginn vor allem ein hochwertiges Zuggeschirr. Das muss eurem Hund in erster Linie passen, denn sonst sitzt es nicht richtig. Wichtig ist auch eine saubere Verarbeitung, damit das Zuggeschirr beim Laufen am Dogscooter nicht unangenehm zwickt. Nur wenn das der Fall ist, zieht euer Hund den Dogscooter gerne.

Zum Zuggeschirr gesellt sich dann noch eine sogenannte Rückdämpferleine, die oft auch Zugleine oder Bungee-Leine genannt wird. Diese elastische Hundeleine sorgt dafür, dass beim direkten Zug nachgegeben wird. So gibt es nie einen unangenehmen Ruck oder Rückstoß, der übrigens auch äußerst ungesund für euren Hund wäre. Stellt euch so eine Leine wirklich wie eine Art Bungee-Seil, oder besser noch, wie ein Gummiband vor. Zieht der Hund nun daran, dehnt sich die Leine aus und somit gibt es nie einen unangenehmen oder abrupten Stopp.

Für die Gesundheit eures Hundes, ist das passende Zuggeschirr und eine hochwertige Zugleine jedenfalls unerlässlich. Um beides mit dem Dogscooter zu verbinden, gibt es dann noch flexible Antennen und Halterungen. Diese sorgen allgemein dafür, dass sich die Leine nicht im Reifen verfangen kann und auch sonst automatisch an die richtige Stelle am Dogscooter rutscht.

Dogscooter geeignete Hunde

Das Schöne beim Dogscooter ist, dass ihn eigentlich jeder Hund ohne Probleme ziehen kann. Das liegt unter anderem daran, dass der Hund bei einem Dogscooter eher mitläuft als tatsächlich zieht. Der Hund hält also die Leine auf Spannung und bekommt eine Aufgabe, der Schwung des Dogscooters sorgt allerdings dafür, dass diese ihm keine allzu große Mühe bereitet. Deshalb sind auch lange Strecken meist kein Problem.

Natürlich wird es schwierig, einen Chihuahua vor den Dogscooter zu spannen und ihn ziehen zu lassen, aber prinzipiell darf jeder Vierbeiner den Zughundesport betreiben, der über entsprechende Kraft und Motivation zum Ziehen verfügt.

In der Theorie heißt es, dass ein Hund, der einen Dogscooter ziehen soll, so um die 15 bis 20 Kilogramm mitbringen sollte. Natürlich dürfen keine Krankheiten oder Probleme an den Gelenken vorhanden sein und Welpen sollten ebenfalls noch nicht vor den Dogscooter gespannt werden. In der Realität kommt es am Ende aber vor allem auf euren Hund an. Der eine ist von Anfang an begeistert, für andere hingegen eignet sich der Zughundesport absolut nicht. Findet einfach heraus, zu welcher Gruppe euer Hund gehört.

Wichtig dabei ist, dass das Ziehen des Dogscooters erst einmal erlernt und somit trainiert werden muss. Klar, ein Husky hat das meist schon im Blut und auch Border Collies verstehen sehr schnell, was gefragt ist, doch gerade wenn es sich nicht um solche Arbeitshunde handelt, bedarf es etwas Zeit und Einarbeitung, bevor der Dogscooter tatsächlich zum Einsatz kommt.

Viele Hunde entwickeln aber schnell eine zunehmende Leidenschaft für Fahrten mit dem Dogscooter, da sie sich nur hier einmal so richtig austoben dürfen. Das sorgt dann auch für ein sehr zufriedenes Wesen und dafür, dass euer Hund, nach den Fahrten mit dem Dogscooter, völlig erschöpft und ausgeglichen ist. Eben genau so, wie es nach entsprechender Auslastung auch sein sollte.

Hunderassen für den Dogscooter

Wie eben schon angedeutet, ist es natürlich schwer bis unmöglich, einen Chihuahua vor den Dogscooter zu spannen. Selbst wenn es gelingen würde, Chihuahuas haben keine Lust zu ziehen. Das bedeutet, dass prinzipiell nicht jede Hunderasse für den Zughundesport und damit auch nicht für den Dogscooter geeignet ist.

In Rassen lässt sich das ganze aber dennoch nur sehr schwer eingrenzen. Beim Dogscooter fahren kommt es nämlich definitiv nicht auf die Hunderasse, sondern darauf an, wie das Wesen des Hundes ist. Wichtig ist also, dass jeder Hund selbst herausfinden darf, ob der Dogscooter ihm Freude bereitet. Mit zwang und Druck, solltet ihr demnach nicht trainieren.

Je nach Hunderasse, geht die Fahrt mit dem Dogscooter mal länger und mal kürzer. Hier kommt es eben ganz auf die Ausdauer eures Hundes an. Selbiges ist auch gleich ein gutes Stichwort, denn natürlich solltet ihr euch nur langsam steigern. Wie auch der Mensch erst etwas Training benötigt, bevor er einen Marathon läuft, bedarf auch der Hund ein wenig Übung, bevor eine große Tour gestartet wird. Gerade wenn er ausdauerndes Rennen noch gar nicht gewohnt ist, sollten die ersten Fahrten mit dem Dogscooter entsprechend kurz ausfallen.

Mit der Zeit lernt euer Hund nicht nur, vorsichtig vor dem Dogscooter zu laufen, sondern auch seine Muskeln gezielt einzusetzen. Hat der Hund nach einigen Wochen also genügend Ausdauer trainiert, dürfen selbstverständlich auch längere Ausflüge mit dem Dogscooter folgen.

Haltet ihr euch an die Tipps und Tricks, die wir euch auf dieser Seite zu vermitteln versuchen, wird euer Hund zielgerichtet trainiert und kann nach einigen Wochen bereits weite Strecken mit dem Dogscooter absolvieren. Und dann macht der Zughundesport erst so richtig Spaß.

Typische Hunderassen

Dogscooter Preise und Unterschiede

Beim Kauf eines Dogscooters solltet ihr euch nicht über den Tisch ziehen lassen. Es gibt günstige Geräte und es gibt die überteuerten Dogscooter aus dem Fachhandel. Genau wie beim Fahrrad, wo es Modelle für 200 Euro gibt, genau wie Modelle für weit über 2.000 Euro. Nur braucht letztere eben niemand, der nicht gerade Profi ist.

Für den Anfang empfehlen wir euch einen eher preiswerten Dogscooter. Auch deshalb, weil ihr zu Beginn noch gar nicht wissen könnt, ob der Dogscooter im Alltag überhaupt genutzt wird und wie viel Lust euer Hund darauf hat. Vielleicht bringt ihr den Dogscooter also nach zwei Monaten in den Keller und dann wäre es doch ziemlich ärgerlich, wenn ihr gleich das teuerste Spitzenmodell gekauft hättet.

Seid also ehrlich zu euch selbst. Wenn ihr wirklich Freude an eurem Dogscooter findet und ihn regelmäßig nutzen wollt, könnt ihr in einigen Jahren immer noch auf einen besseren Dogscooter umsteigen. Dann wisst ihr auch, worauf es wirklich ankommt und habt die Erfahrungen, die vielleicht auch den Dogscooter etwas beschädigt haben, bereits mit dem günstigen Dogscooter hinter euch gebracht.

Da die Preise nicht ausschließlich mit der Qualität zu tun haben, helfen unsere drei Empfehlungen dabei, den richtigen Dogscooter auszuwählen. Die beiden ersten Modelle sind tolle Dogscooter für Einsteiger, während das letzte eine hochwertige Version für diejenigen ist, die ihren Dogscooter dauerhaft im Einsatz haben werden.

Ein Dogscooter ist kein Tretroller

Im Gegensatz zu dem allseits bekannten und recht gewöhnlichen Tretroller für Erwachsene oder den sogenannten Mini-Scootern für Kinder, wurde bei dem Dogscooter unter anderem vermehrt auf die Sicherheit für Hund und Halter geachtet.

Das ist auch gleich einer der wichtigsten Gründe dafür, warum normale Tretroller sich nicht zwangsläufig auch als Dogscooter eignen. Sie bieten oft viele scharfkantige Teile, ihre Reifen sind nicht geländetauglich, manchmal fahren sie auch einfach zu schnell oder zu langsam und auch die Trittfläche eignet sich nicht immer, um mit einem Hund stabil und sicher über Wald, Feld und Wiesen zu rollen. Gewöhnliche Tretroller sind eben oft mehr als ein Spielzeug zu sehen.

Dogscooter hingegen bieten eine erhöhte Balance und sind an den meisten stellen abgerundet, um das Verletzungsrisiko eures Hundes zu minimieren. Außerdem sind sie in der Regel so gebaut, dass der Hund sie bestmöglich ziehen kann, während ihr selbst nur für den anfänglichen Schwung sorgen müsst. Auch Halterungen oder Antennen, um den Hund an den Dogscooter zu befestigen, sind meist bereits enthalten.

Es macht also durchaus einen Unterschied, ob ihr einen günstigen Tretroller kauft oder ein Modell, welches auch als Dogscooter deklariert wurde. Ein Dogscooter macht am Ende unfassbar viel Spaß, da kommt kein Fahrrad, Kinderroller oder ähnliches heran. Alleine schon was das stabile, schnelle und trotzdem sichere Fahrgefühl betrifft. Ganz zu schweigen vom Lenk- und Bremsverhalten.

Viel Spaß mit eurem Dogscooter

Über all die Jahre sind wir große Befürworter der Dogscooter geworden. Das liegt vor allem daran, dass der Dogscooter eine sehr effektive und für beide Seiten auch unterhaltsame Möglichkeit der Auslastung und Beschäftigung darstellt, die wir sonst nur durch einen anderen aktiven Hundesport oder schnelles Joggen erreichen würden.

Doch Agility ist nicht für jeden Hund das Richtige und auch Hundehalter sind oft keine zwanzig mehr, sodass auch Joggen oft gar nicht mehr in Frage kommt.

Mit dem Dogscooter über die Weisen zu rasen, ist jedoch mehr als ein weiterer eintöniger Hundesport. Es ist ein Hobby, welches euch und euren Hund zusammenschweißen wird. Welches ein nie gekanntes Gefühl in euch auslösen wird und welches euren Hund ebenso glücklich und erschöpft schlafen lässt, wenn er sich nach einer großen Tour in sein Körbchen legt.

Wenn euer Hund die richtige Größe besitzt, können wir euch deshalb nur dazu raten, ihn unbedingt mal probeweise vor einen Dogscooter zu spannen. Diese Erfahrung ist nicht nur anders als alle anderen, die ihr mit eurem Hund erlebt, sie ist und bleibt auch etwas ganz Besonderes.

Wir wünschen euch und eurem Hund nun viel Spaß und hoffen, wir konnten euch die Sache mit dem Dogscooter ein wenig erklären und näherbringen. Viel Spaß beim ausprobieren.