Hunde
Wer seinen Hund richtig auslasten möchte, sollte sich einen Dog Scooter kaufen. Was ihr über Dog Scooter wissen müsst, erfahrt ihr hier.

Dogscooter kaufen

Viele Hundehalter, die ihren Hund mit einem Dogscooter auszulasten möchten, haben zunächst einmal eine ganze Menge Fragen. Welcher Dogscooter ist der richtige für meinen Hund? Welcher eignet sich auch für Anfänger? Wo liegen eigentlich genau die Unterschiede und welchen Dogscooter soll ich kaufen bzw. worauf muss ich beim Kauf eines Dogscooters überhaupt achten? Genau dafür gibt es diese Seite, denn egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, Dogscooting kann immer betrieben werden und das mit deutlich weniger Aufwand als beispielsweise Schlittengespanne bzw. das sogenannte Mushing. Deshalb ist Dogscooting auch eine ideale Methode, seinen Hund das ganze Jahr über zu trainieren und vor allem auszulasten. Worauf ihr dabei achten müsst und worauf es bei einem Dogscooter ankommt, all das erfahrt ihr hier.

Dogscooter kaufen

Was ist ein Dogscooter?

Ein Dogscooter ist, ganz grob gesagt, eigentlich nichts anderes als ein Tretroller für Erwachsene. In der Realität ist ein Dogscooter allerdings mit ein paar zusätzlichen Raffinessen ausgestattet, vor allem bietet er aber mehr Stabilität, sodass niemand davor Angst haben muss herunterzufallen. Große Reifen und eine breite Trittfläche sorgen außerdem dafür, dass der Hund, sobald der Dogscooter einmal in Bewegung ist, nicht die ganze Last auf einmal ziehen muss, sondern eher den Schwung nutzen kann, um voranzukommen. Auch kann der Dogscooter vom Hundehalter immer mal wieder unterstützend getreten werden, deshalb der Vergleich mit dem Tretroller. Durch die großen Reifen ist der Widerstand darüberhinaus besonders gering und durch die breite Stellfläche für die Füße, besteht auch im Wald und auf der Wiese bzw. auf etwas holprigen Wanderwegen, keine Gefahr, dass Hund oder Halter plötzlich verunglücken. Heruntergebrochen ist ein Dogscooter also so etwas wie ein Tretroller für Erwachsene, der aber robuster, sicherer und daher auch einfacher zu fahren ist, weil er durch seine Bauweise kaum Gleichgewichtssinn erfordert. Einfach draufstellen, Hund anspannen und los geht die wilde Fahrt auf dem Dogscooter, die in Wahrheit gar nicht so wild, sondern vielmehr spaßig ist. Wer es schon probiert hat, weiß wovon wir sprechen.

Wie funktioniert ein Dogscooter?

Ein Dogscooter funktioniert ganz ähnlich wie ein Tretroller. Mit einer Rückdämpfer- bzw. der Bungee-Leine, sowie einem passenden Zuggeschrirr, wird euer Hund vor den Dogscooter gespannt, um euch auf dem Roller zu ziehen. Dogscooting erinnert deshalb auch entfernt an Mushing, also Schlittenhunderennen, ist dabei aber deutlich flexibler und einfacher aufgebaut, wird meist auch mit nur einem Hund und keinem ganzen Gespann absolviert. Ein Dogscooter ist quasi die freundliche, nicht sonderlich ehrgeizige Variante, die auf Wald und Wiesen ausgeführt werden kann und vor allem im Sommer viel Freude bereitet. Anders als beispielsweise beim eben erwähnten Musching, kann der Dogscooter beim Dogscooting außerdem von so ziemlich jedem Hund und jeder Rasse gezogen werden, die ansatzweise stark genug ist und entsprechend motiviert auftritt. Was allerdings nicht bedeutet, dass gezieltes Ziehen bei jedem Hund sofort reibungslos funktioniert, denn auch das will geübt und trainiert werden. Die Dogscooter selbst sind dabei so aufgebaut, dass sie viel Stabilität und eine deutlich größere Trittfläche besitzen, sodass ihr euren Hund bergauf oder wenn er mal schlapp macht, schnell mit eigenem Schwung unterstützen könnt. Am Ende ist Dogscooting ein einsteigerfreundliches Hobby, für alle die ihren Hund gerne fordern und beschäftigen möchten. Gerade bei Hunderassen, die eher schwer auszulasten sind, ist es daher eine Überlegung wert, sich einen Dogscooter zu kaufen. Aber auch so macht Dogscooting tatsächlich viel Freude, egal ob im Sommer oder Herbst.

Die besten Dogscooter

Den richtigen Dogscooter zu finden ist gar nicht so einfach. Wie bei Fahrrädern auch, ist die Auswahl meist extrem groß, die Unterschiede dagegen sind klein und meist nur im Detail erkennbar. Mängel fallen gerade Anfängern erst im Alltag auf, doch ist der Dogscooter bereits im Einsatz gewesen, zeigt er schnell Gebrauchsspuren, was den Umtausch schwierig werden lässt. Damit euch das nicht passiert, gibt es hier ein paar knackige Empfehlungen. Einen Preis-Leistungs-Sieger, ein Dogscooter für Anfänger und einen für Profis, der mit Qualität überzeugen möchte, nicht mit dem Preis. Die vorgestellten Dogscooter sind aber am Ende alle empfehlenswert, ihr braucht euch also nur noch den richtigen Dogscooter für eure persönlichen Zwecke heraussuchen und schon kann es mit dem Dogscooting losgehen. Entscheidet selbst, welchen Dogscooter ihr kauft.

Yedoo Dogscooter

Ein gelungener Dogscooter für Neulinge in der Welt des Hundesports, ist sicherlich der Yedoo City Scooter. Seine kleinen Maße machen ihn handlich und transportabel, Einsteiger können mit ihm schnell mal etwas herumprobieren, ohne viel Aufwand. Mit einem großen Dogscooter hat dieser hier zwar wenig zu tun, doch für kleinere Fahrten und erste Versuche in dem Bereich, ist der Dogscooter mehr als geeignet und vor allem entsprechend preiswert. Perfekt, um in das Hobby Dogscooting hineinzuschnuppern.

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Worker Dogscooter

Qualität zum kleinen Preis und mit massig Zubehör, so etwas gibt es nicht oft. Bei diesem Dogscooter ist zum einen bereits die Halterung für die Leine, samt Antenne mit dabei (die jeder Dogscooter zwingend benötigt), zum anderen entsprechen die Maße bereits den großen Spitzenmodellen. Für wenig Geld, bekommt ihr hier also einen ziemlich hochwertigen Dogscooter, in angenehmer Größe. Dank Zubehör, braucht ihr sämtliche Extras auch nicht mehr gesondert nachkaufen und könnt sofort loslegen.

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Kickbike Dogscooter

Die Kickbikes stehen für eine besonders hohe Qualität, leider oft auch für einen entsprechenden Preis. Der G4 Scooter ist die Ausnahme und entpuppt sich als günstiger Allrounder für fast jede Situation. Der praktische Korb am Lenker eignet sich außerdem wunderbar, um etwas Verpflegung für längere Fahrten mitzunehmen, sowie natürlich Wasser für den Hund. Ein rundum gelungener Dogscooter, der sich für Anfänger, wie auch für Fortgeschrittene eignet. Der Preis passt, die Qualität des Dogscooters überzeugt.

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Dogscooter Zubehör

Der Dogscooter stellt so etwas wie die Grundausstattung dar, doch natürlich braucht es zum Dogscooting auch noch das ein oder andere Zubehör. Pflicht ist beispielsweise das sogenannte Zuggeschirr für den Hund, sowie die Bungee- bzw. Zugleine, mitsamt korrekter Befestigung für den Dogscooter. Nur so kann der Hund effektiv ziehen und die Leine läuft weder Gefahr sich im Reifen zu verfangen, noch erlebt der Hund starke Rückstöße von selbiger, die schnell gesundheitsschädlich werden können. Hier ein paar Empfehlungen, für alle die noch neu in dem Bereich Dogscooter sind und gerade nach Ausstattung zum Dogscooting suchen.

Zugleine

Wer Dogscooting betreibt, der braucht auch eine vernünftige Zugleine, um dem Hund beim Ziehen des Dogscooters keine Schäden zuzufügen. Die Running Line ist ideal und sehr robust, im Vergleich außerdem gar nicht so teuer wie manch eine andere Zugleine. Durch ihre hübsche und trotzdem eher schlichte Art, lässt sie sich auch ohne den Dogscooter wunderbar zum Spazierengehen oder für andere Hundesportarten nutzen. Somit ist die Running Line eine gute und sichere Investition für die Zukunft.

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Leinenhalterung

Ohne eine passende Halterung hilft euch auch die Zugleine nichts, da die Leinenhalterung beim Dogscooter dafür sorgt, dass sich selbige nicht verheddert oder in die Reifen gelangt. Beides wäre in voller Fahrt fatal und sehr gefährlich, weshalb es einer Speziellen Halterung bedarf. Das Set hier besteht aus der Antenne und dem passenden Adapter, sodass sich beides schnell und problemlos am eigenen Dogscooter anbringen lässt. Die Montage ist dabei simpel, der Preis noch durchaus okay.

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Zuggeschirr

Ein passendes Zuggeschirr sorgt dafür, dass euer Hund nicht unnötig und vor allem nicht falsch belastet wird. In Verbindung mit einer Zugleine, entlastet das Zuggeschirr den Hund also an den richtigen Stellen, sodass Knochen und Gelenke nicht unnötig verletzt werden. So bleibt euer Hund gesund und kann den Dogscooter problemlos ziehen, ohne dabei unangenehme Schmerzen zu empfinden oder im schlimmsten Fall sogar bleibende Schäden davonzutragen. Ein sehr wichtiges Zubehör für Dogscooter.

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Welche Hunde sind geeignet?

Das Schöne beim Dogscooting ist, dass sich eigentlich jeder Hund für einen Dogscooter eignet. Natürlich wird es schwierig, einen Chihuahua vor den Dogscooter zu spannen und ihn ziehen zu lassen, aber prinzipiell darf jeder Hund diesen Sport betreiben, der entsprechende Kraft, Motivation und Lust zum ziehen mitbringt. In der Theorie heißt es immer, dass der Hund so um die 15 bis 18 Kilogramm haben sollte, um einen Dogscooter ziehen zu können. In der Praxis kommt es aber eher auf den Hund an. Das kontrollierte und bewusste Ziehen muss bei vielen Hunden außerdem erst einmal trainiert werden, also bitte nicht gleich verzweifeln, wenn euer Vierbeiner nicht direkt losrennt. Als ihr zum ersten mal in einem Auto gesessen habt, wusstet ihr schließlich auch noch nicht wie das alles funktioniert und so muss auch der Hund erst lernen, was genau eigentlich von ihm verlangt wird. Hat er das allerdings verstanden, ist die Freude meist sehr groß. Viele Hunde entwickeln eine regelrechte Leidenschaft für Fahrten mit dem Dogscooter, da sie sich hier mal so richtig auslassen können, beim rennen oder im bequemen Trab. Am Ende solch einer Fahrt sind die meisten Hunde dann jedenfalls rundum glücklich, knabbern noch etwas oder fallen direkt in einen tiefen, entspannten Schlaf. Eben so, wie es bei Hunden nach entsprechender Auslastung sein sollte. Dogscooting ist einfach ideal für aktive Hunderassen.

Nur für bestimmte Rassen?

Wie eben schon angedeutet, ist es natürlich schwer bis unmöglich, einen Chihuahua vor den Dogscooter zu spannen. In Rassen eingrenzen würde ich die ganze Sache aber dennoch nicht. Wichtig ist nur, dass jeder Hund seine gezielte Auslastung bekommt und ihr es nicht übertreibt. Je nach Rasse, geht die Fahrt mit dem Dogscooter also mal länger und mal kürzer, das kommt ganz auf die Ausdauer an. Selbiges ist auch gleich ein gutes Stichwort, denn natürlich solltet ihr euch nur langsam steigern. Wie der Mensch erst etwas Training braucht, bevor er einen Marathon laufen kann, bedarf auch der Hund ein wenig Übung, bevor eine Stundenlange Tour gestartet wird. Gerade wenn er ausdauerndes Rennen noch nicht gewohnt ist, sollten die ersten Fahrten mit dem Dogscooter eher kurz gehalten werden. So bauen sich die Muskeln langsam auf, gewöhnen sich an die neue Art der Bewegung und können sich entsprechend anpassen. Hat der Hund nach einigen Wochen genügend Ausdauer trainiert, dürfen natürlich gerne auch längere Fahrten mit dem Dogscooter absolviert werden. Nur eben nicht alles auf einmal, sondern indem ihr euch langsam herantastet und den Hund dabei immer wieder gut beobachtet, um seinen aktuellen Erschöpfungszustand zu lesen. So kann das Dogscooting immer genau zum richtigen Zeitpunkt beendet werden. Haltet ihr euch an diese einfachen Regeln, wird der Hund zielgerichtet trainiert und kann nach einigen Wochen schon richtig weite Strecken mit dem Dogscooter laufen. Und dann macht Dogscooting erst so richtig Spaß.

Dogscooter für Anfänger

Dogscooter für Anfänger gibt es inzwischen sehr viele, doch unter ihnen befinden sich auch eine Menge von minderwertiger Qualität. Mal stimmt die Verarbeitung nicht, mal gibt es für den Hund viele gefährliche Kanten und mal kann ein Unfall das ganze Gerät verbiegen, aufgrund dieser Qualitätsmängel. Das ist schade, denn Dogscooter sind nicht nur für Profis da, der aktive Hundesport ist auch perfekt für Anfänger, weil er in seiner Ausführung relativ anspruchslos ist, Hund und Halter aber trotzdem gleichermaßen begeistern kann. Dogscooting macht einfach eine Menge Freude und gerade Anfänger genießen hier den schnellen Einstieg und Erfolg. Worauf Neulinge achten sollten, sind gute Bremsen (Scheibenbremsen gibt es allerdings nur bei sehr teuren Modellen), eine solide Verarbeitung (ohne scharfe Kanten), sowie eine möglichst breite Trittfläche, mit entsprechend großen Reifen, die ein Geländeprofil aufweisen und damit für jeden Untergrund bestens geeignet sind. In den unteren Abschnitten gibt es zu den Ausstattungsmerkmalen noch weitere Hinweise. Doch keine Sorge, es ist alles halb so wild wenn ihr ein wenig genauer hinschaut und euch vorab entsprechend informiert. Also nicht einfach nur den billigsten Dogscooter kaufen, sondern den der am besten für Hund und Halter geeignet ist. Übrigens ist der teuerste Dogscooter nicht automatisch die richtige Wahl und ganz sicher auch nicht pauschal der beste, gerade für Anfänger.

Welches Zubehör ist erforderlich?

Das wichtigste ist ein hochwertiges Zuggeschirr. Das muss vor allem erst einmal gut sitzen, hervorragend verarbeitet und entsprechend angenehm zu tragen sein. Dann zieht der Hund den Dogscooter gerne, ohne dass das Geschirr irgendwo drückt, unangenehm zieht oder ihn sogar gefährlich verletzt. Zum Zuggeschirr gesellt sich dann noch eine sogenannte Rückdämpferleine bzw. Bungee-Leine. Diese elastische Hundeleine sorgt dafür, dass bei Zug nachgegeben wird. So gibt es nie einen unangenehmen Ruck oder Rückstoß, der übrigens auch äußerst ungesund für euren Hund wäre. Stellt euch so eine Leine wirklich wie ein Bungee-Seil oder besser noch Gummiband vor. Wenn ihr daran zieht, dehnt sie sich ein wenig und gibt spürbar nach. Ohne so eine Lein, würde der Hund immer wieder starke Ruckbewegungen spüren, die schlecht für seine Gelenke und äußerst schmerzhaft sind oder sein können. Für die Gesundheit des Hundes, ist das passende Zuggeschirr und eine hochwertige Bungee-Leine unerlässlich. Um beides mit dem Dogscooter zu verbinden, gibt es dann noch flexible Antennen und Halterungen für den Dogscooter. Diese sorgen dafür, dass sich die Leine nie im Reifen verfangen kann und auch sonst automatisch an die richtige Stelle rutscht.

Worauf beim Kauf achten?

Beim Kauf eines Dogscooters solltet ihr euch nicht über den Tisch ziehen lassen. Es gibt günstige Geräte und es gibt die überteuerten Dogscooter aus dem Fachhandel. Wie beim Fahrrad, wo es Modelle für 200, oder eben für weit über 2.000 Euro gibt. Gerade für den Anfang empfehle ich aber eher einen preiswerten Dogscooter, auch weil ihr zu Beginn noch gar nicht genau wisst, ob Dogscooting wirklich eure neue Freizeitbeschäftigung wird und ihr es dauerhaft betreiben wollt bzw. Freunde findet, mit denen ihr gemeinsame Touren fahren könnt. Vielleicht bringt ihr den Dogscooter nach zwei Monaten wieder in den Keller, da wäre es doch ärgerlich, hättet ihr gleich das teure Spitzenmodell gekauft. Seid also ehrlich zu euch selbst und wenn ihr dann wirklich viel Freude und Spaß beim Dogscooting entwickelt, könnt ihr euch immer noch ein teureres Modell gönnen. Trotzdem solltet ihr natürlich schon von Anfang an auf gewisse Qualitätsmerkmale achten. Scheibenbremsen sind für Profis später beispielsweise empfehlenswert, um gezielt und sauber, ohne unnötigen Ruck abbremsen zu können. Die Trittfläche sollte möglichst breit, die Reifen schön groß sein, denn sonst wird es mit dem Gleichgewicht schnell schwierig. Es braucht aber auch einfach etwas Erfahrung, um gute Dogscooter von minderwertigen zu unterscheiden, weshalb es hier auch eine kleine Kaufberatung geben soll und die unser Meinung nach empfehlenswerten Dogscooter oben verlinkt wurden. Damit das Hobby Dogscooting nicht zur teuren Torur wird.

Sicherheit bei Dogscootern

Im Gegensatz zu einem allseits bekannten und recht normalen Tretroller für Erwachsene oder den sogenannten Mini-Scootern für Kinder, wurde bei Dogscootern unter anderem vermehrt auf die Sicherheit für Hund und Halter geachtet. Das ist auch gleich einer der wichtigsten Gründe, warum normale Tretroller sich nicht pauschal als Dogscooter eignen. Sie bieten zu viele scharfkantige Teile, ihre Reifen sind nicht geländetauglich, manchmal fahren sie auch einfach zu schnell oder zu langsam und auch die Tretfläche eignet sich nicht immer, um mit einem Hund stabil und sicher über Wald, Feld und Wiesen zu rollen. Dogscooter dagegen bieten eine erhöhte Balance, sind an den meisten stellen abgerundet (um das Verletzungsrisiko zu minimieren) und außerdem so gebaut, dass der Hund bestmöglich ziehen kann, während der Halter effektiv mittritt oder besonders stabil steht. Es macht also durchaus einen Unterschied und wer glaubt, sich auf einem Tretroller für Erwachsene ziehen zu lassen, wäre vergleichbar mit richtigem Dogscooting, der irrt sich gewaltig. Ein richtiger Dogscooter macht unfassbar viel Freude und Spaß, da kommt kein Fahrrad, Kinderroller oder ähnliches heran. Alleine schon was das stabile, schnelle und trotzdem sichere Fahrgefühl betrifft. Ganz zu schweigen vom Lenk- und Bremsverhalten. Macht Dogscooting also richtig und mit einem echten Dogscooter, denn sonst könnt ihr es auch gleich bleiben lassen.

Gibt es klappbare Dogscooter?

Tatsächlich gibt es inzwischen auch einige klappbare Dogscooter. Ob hier eine Empfehlung auszusprechen ist, sei aber mal dahingestellt. Das Problem bei klappbaren Dogscootern beginnt schon mit dem Preis, denn es gibt nur sehr wenige klappbare Modelle, die dann meist auch deutlich teurer sind. Außerdem sind Dogscooter häufig so gebaut, dass eine Klappvorrichtung in Bewegung auch mal gefährlich werden könnte, die Bremsverbindungen zu stark belastet (durch die Klappbewegung der Kabel) oder oder oder. Kurz gesagt: Dogscooter sind keine Kinderroller und genau wie sich ein gut gebautes, qualitativ hochwertiges Fahrrad auch nicht einfach einklappen lässt (dafür gibt es günstige Klappräder), ist dies auch bei Dogscootern nicht vorgesehen. Das fängt, wie erwähnt, schon bei der Bauweise an, geht über Themen wie Stabilität und letztendlich sollen Dogscooter auch für das Gelände geeignet sein, wo ein stabiler Rahmen ebenfalls von enormer Bedeutung ist. Mein Rat ist demnach also: Ein klappbarer Dogscooter lohnt sich nicht und ist vom Prinzip her auch nicht ideal für den Hundesport geeignet. Dogscooter müssen allerdings auch gar nicht klappbar sein, da sie ohnehin nicht so groß oder sperrig wie Fahrräder sind und daher auch im Auto und auch neben dem Hund noch ihren Platz finden. Wozu also so ein Quatsch, der am Ende mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringt.

Dogscooter mit Sitz oder Sattel?

Kurz gesagt: Nein! Selbiges ist definitiv auch nicht Sinn und Zweck des Ganzen. Dogscooting soll dem Hund Freude bereiten und auch dem Halter einen aufregenden Ausflug garantieren. Durch das hohe Tempo und die Geländegängigkeit des Dogscooters, fahrt ihr im schnellen Tempo durch den Wald, sowie über Wiesen und holprige Feldwege. Dementsprechend unbequem und sinnlos wäre hier ein Sattel oder gar Sitz. Fahrten auf Asphalt oder Steinwegen, wären aber für den Hund nicht sehr gesund, da der Untergrund nicht natürlich und viel zu hart ist. Laufen auf Asphalt, gerade in einem hohen Tempo, ist also nicht sonderlich empfehlenswert, zumindest nicht über lange Strecken. Stattdessen seit ihr beim Dogscooting im Gelände unterwegs und dort ist es nun einmal wichtig, das Gewicht hin und wieder entsprechend auf dem Dogscooter zu verlagern, hier und da ein wenig mitzulenken, einfach aktiv bei der Sache zu sein. Ein Sattel bzw. Sitz wäre hier komplett fehl am Platz, zumal ihr bei kleinen Bergen oder wenn der Hund schlapp macht, ruhig auch ein wenig mittreten dürft, um euren Vierbeiner zu unterstützen und zu entlasten. Deshalb haben Dogscooter auch die große Trittfläche und die Reifen mit groben Profil, nämlich damit sie gerade in solchen Situationen sicher geführt werden können. Ein Dogscooter mit Sattel mag für faule Menschen toll klingen, doch die sollten von der Anschaffung eines Haustieres dann doch eher komplett absehen. Gerade Hunde, insbesondere auch Hunde mit erhöhtem Bewegungsdrang, wollen artgerecht ausgelastet und beschäftigt werden. Bei Wind und Wetter. Sich faul ziehen zu lassen, ist weder der Sinn vom Dogscooting, noch macht es auf Dauer besonders viel Freude.

Dogscooter mit Elektroantrieb?

Ein Roller bzw. Dogscooter mit Elektroantrieb gibt es selbstverständlich nicht, es wäre auch absoluter Schwachsinn. Zum einen geht es beim Dogscooting darum, den Hund aktiv ziehen zu lassen, um ihn so besonders artgerecht auszulasten, zum anderen bietet der Dogscooter mit seiner großen Trittfläche bereits die perfekte Möglichkeit, zwischendurch ein wenig Anschwung zur Unterstützung zu geben. Ein Elektromotor würde bei hoher Geschwindigkeit nur bremsen, bei niedrigem Tempo dagegen den Spaß und Sinn an der Sache nehmen. Ein Dogscooter mit Elektroantrieb gibt es daher nicht und überhaupt sind Dogscooter mit ihrer speziellen Bauweise ja extra für das Gelände und jede Jahreszeit gefertigt, sodass sowohl im Frühling, wie auch im Sommer, Herbst und Winter gefahren werden kann. Da braucht es keinen Sitz, keinen Elektroantrieb und auch sonst keine künstliche Unterstützung, denn so etwas würde nur den ganzen Sinn eines Dogscooters in Frage stellen. Dogscooting mit Elektroantrieb wäre jedenfalls höchst fragwürdig.

Hund an den Dogscooter gewöhnen

Falls euer Hund noch gar keine Erfahrung mit einem Dogscooter sammeln konnte, empfiehlt es sich ihn zu Beginn erst einmal langsam an das Gerät heranzuführen. Packt den Dogscooter, wenn das Paket ankommt, am besten schon gemeinsam mit dem Hund aus, lasst ihn daran schnüffeln und stellt ihn dann einfach kommentarlos in den Flur, sodass der Dogscooter täglich gesehen wird. So erreicht ihr schon einmal, dass das Gefährt später nichts Besonderes mehr für den Hund darstellt, wenn es dann wirklich mal ernst wird. Es soll einfach ein Alltagsgegenstand werden, der für den Hund nicht weiter von Interesse ist. Darüberhinaus lohnt es sich das Zuggeschirr ebenfalls schon einzutragen. Macht es beispielsweise eher wenig Sinn, einen Dogscooter im Ladengeschäft zu kaufen (Transport mit Verpackung, höherer Preis usw.), sieht das beim Zuggeschirr schon ganz anders aus. Wer die Größe für seinen Hund nämlich nicht kennt oder einfach unsicher ist, sollte das Zuggeschirr ruhig vorher einmal anprobieren. Kauft vorab also bereits ein passendes Zuggeschirr, sowie die Bungee-Leine und gewöhnt euren Hund so schonmal an das Tragen. Statt dem alten Geschirr oder dem Halsband, sowie der alten Leine, geht ihr jetzt zum Beispiel mit den neuen Sachen spazieren. So werden Dogscooter, Zuggeschirr und Bungee-Leine für den Hund schnell uninteressant und er hat sich an sie gewöhnt, ohne besonderes Interesse oder gar Aufregung zu zeigen. Soll es dann wirklich ernst werden, nehmt den Dogscooter erst einmal nur für euch selbst. Am besten ihr fahrt in ein ruhiges Waldstück oder zu einem abgelegenen Wanderweg und lasst den Hund dort frei herumlaufen. Ihr selbst fahrt nun eine Runde mit dem Dogscooter.

Euer Vierbeiner wird zunächst sicherlich komisch schauen, doch schnell wird das alles normal und er zeigt kein gesteigertes Interesse mehr, auch wenn Herrchen plötzlich auf einem Dogscooter neben ihm herfährt. Je nachdem wie schnell das bei eurem Hund passiert, könnt ihr ihn nun bereits einfach mal an den Dogscooter anleinen und schauen wie er darauf reagiert. Weil er sein Zuggeschirr bereits trägt, ist das zum Glück kein größeres Problem. Hier heißt es nun einfach mal ausprobieren und schauen ob ihr ihn zum ziehen motivieren könnt. Sobald er zieht, solltet ihr ihn loben und damit zum weiterziehen motivieren. Wenn es besonders gut klappt, oder auch nur mal längere Zeit am Stück, kann das Training beendet werden, um zum Abschluss ein positives Erfolgserlebnis zu haben. Solche Fahrten macht ihr nun öfter mal und wenn euer Hund verstanden hat, dass der Zug am Dogscooter gefordert und sogar belohnt wird, macht er es bald von ganz allein. Wichtig dabei ist nur, dass ihr eurem Hund genügend Zeit gebt sich an dieses neue Gefährt zu gewöhnen. Bitte nicht krampfhaft alles auf einmal absolvieren! Schaut auf euren Hund und macht nur das, was ihr ihm wirklich zumuten könnt. Nicht vergessen: Ihr seid in eurer ersten Fahrstunde damals schließlich auch nicht direkt auf die Autobahn gefahren. Weil es euch überfordert hätte. Genau so ist das mit dem Dogscooter auch. Gebt dem Hund also einfach die Zeit, die er braucht, um sich an das Dogscooting zu gewöhnen.

Spaß für Hund und Halter

Über all die Jahre bin ich ein wirklich großer Freund und Befürworter vom sogenannten Dogscooting geworden. Das liegt vor allem daran, dass es eine sehr effektive und für beide Seiten auch unterhaltsame Möglichkeit der Auslastung und Beschäftigung darstellt, die man sonst nur durch aktiven Hundesport, Intelligenzspielzeug für Hunde oder auch schnelles Joggen, Parkour und eben Agility bekommt. Doch Dogscooting ist mehr als ein langweiliger und oft eintöniger Hundesport, mehr als ein Tretroller für Erwachsene mit einem Hund davor. Es stärkt die Bindung zwischen Hund und Halter, es erfordert gemeinsames Verständnis und es lässt euch bekannte Wege auf ganz neue Art erkunden. Es tut dem Hund einfach sichtbar gut und wer einmal diese Erfahrung machen durfte, wird sie sicherlich auch nicht mehr missen wollen. Eine artgerechte und unterhaltsame Art der Auslastung, die beide Seiten mehr als zufrieden macht. Gerade das gemeinsame Erleben mit dem Hund steht hier im Mittelpunkt, auch wenn es oft erst wie ein fordernder Wettlauf wirken mag. So ist es beim Dogscooting ganz und gar nicht und das sollte auch wirklich nicht das Ziel sein. Ziel ist eine entspannte Fahrt, die Hund und Halter gemeinsam genießen.